| „Hier ist es also ganz wundervoll!“ - Die schönsten Sylt-Bilder von Fritz und Hermine Overbeck |
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| Donnerstag, 04. März 2010 um 19:16 Uhr | ||
„Hier ist es also ganz wundervoll!“ - Die schönsten Sylt-Bilder von Fritz und Hermine Overbeck / Kunstreise vom 2. bis 4. Juli
Das Tosen der blauen Brandung, das Rote Kliff in der Morgensonne oder die weißen Friesenhäuser in List – dies sind nur einige Eindrücke, die Fritz und Hermine Overbeck auf ihren Sylt-Bildern eingefangen haben. Ob große Ölgemälde oder kleine Studien, in immer neuer Weise haben sich die beiden Worpsweder Maler den Inselmotiven angenähert. Ihre schönsten Arbeiten sind vom 19. Juni bis 14. November 2010 im Heimatmuseum Keitum zu sehen. In Kooperation mit dem Overbeck-Museum, Bremen, zeigt das Haus unter dem titelgebenden Zitat Fritz Overbecks „Hier ist es also ganz wundervoll!“ eine breite Auswahl an strahlenden Sommerbildern, Wellen- und Dünenlandschaften. Vom 2. bis 4. Juli 2010 bieten die Freunde des Overbeck-Museums e.V. unter der Leitung von Fernande Kuhlmann-Kirchmeyer außerdem ein Kunstwochenende in Schleswig-Holstein an, das neben dem Besuch der Partnerschau auf Sylt auch Ausflüge zum Nolde-Museum in Seebüll, nach Tondern/Moegeltondern und zum Museumsberg Flensburg umfasst.
Fritz Overbeck: Kommende Flut, Öl/Lwd, 1908
Rund 60 Gemälde der Overbecks sind im Keitumer Museum zu sehen. Ergänzt werden die Inselmotive um einige wichtige Arbeiten aus Worpswede, der Künstlerkolonie im Teufelsmoor nahe Bremen, zu deren Gründungsvätern Fritz Overbeck (1869 – 1909) zählt. Das Overbeck-Museum in Bremen-Vegesack betreut den Nachlass der Künstlers und seiner Frau, der Malerin Hermine Overbeck-Rohte (1869 – 1937). 2010 feiert das Haus sein 20-jähriges Jubiläum und präsentiert sich aus diesem Anlass mit einer großen Sonderausstellung auf Sylt. Insgesamt drei Mal weilte Fritz Overbeck zwischen 1903 und 1907 auf der Insel. „Hier ist es also ganz wundervoll“, schrieb der Maler im September 1903 begeistert an seine Frau. „Vom ersten Moment fand ich Gefallen an dieser großen einfachen Landschaft. (…) Nichts Unwesentliches stört die Stimmung. Wir müssen unbedingt hier mal zusammen sein!“ Auf Sylt hat Fritz Overbeck entscheidende Impulse für sein Schaffen empfangen: Seine Farbpalette frischte auf, er erweiterte seine Motivwelt, veränderte die Perspektive und zeigte sich aufgeschlossen modernen Strömungen gegenüber. Nach seinem frühen Tod 1909 wandelte seine Frau Hermine auf den Spuren des Künstlers. Im Andenken an ihn hat sie in den Jahren vor dem ersten Weltkrieg selbst Reisen an die Nordsee unternommen und so den reichen Nachlass ihres Mannes um eigene Interpretationen der abwechslungsreichen Dünen- und Heidelandschaft ergänzt. Das Ergebnis sind eine Reihe zauberhafter Ansichten von der Lieblingsinsel des Malerpaars, die Lust machen, Sylt neu zu entdecken.
Die Freunde des Overbeck-Museums widmen der großen Sonderschau vom 2. bis 4. Juli 2010 eine eigene Kunstreise mit Ausflügen in die nähere Umgebung von Seebüll bis Flensburg. Die Reise kostet inkl. Fahrten im modernen Reisebus sowie Zugfahrt nach Sylt, 2 Übernachtungen in Niebüll mit Halbpension, Mittagssnack in Seebüll, Eintrittsgeldern und Führungen 275 Euro (p.P. im DZ) bzw. 325 Euro (EZ). Für Freunde des Overbeck-Museums reduziert sich der Preis auf 270 Euro (p.P. im DZ) bzw. 320 Euro (EZ). Abfahrt in Vegesack (gegenüber Timpe) ist am 2. Juli 2010 um 7.00 Uhr und in Bremen am Breitenweg um 7.30 Uhr. Die Anmeldung ist ab sofort möglich im Overbeck-Museum bei Claudia Sachau, Alte Hafenstraße 30, 28757 Bremen, Tel. 0421 / 663 665, Fax: 0421 / 24 76 147, Email: info@overbeck-museum.de. |

























































