| Avantgarde-Kunst von Taeuber-Arp im Museum |
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| Freitag, 05. März 2010 um 21:33 Uhr | ||
Remagen (dpa/lrs) - Den künstlerischen Beitrag seiner Hauspatronin Sophie Taeuber-Arp (1889-1943) zur Entwicklung der Avantgarde-Kunst in Europa zeigt seit Freitag das Arp Museum in Remagen. In der Ausstellung «Bewegung und Gleichgewicht» (bis 6. Juni) seien rund 130 Werke der Schweizerin zu sehen, teilte das Museum mit. Darunter Gemälde und Skulpturen, aber auch Marionetten, Woll- und Perlarbeiten. Etwa die Hälfte der Exponate stamme aus der eigenen Sammlung, weitere Werke seien Leihgaben aus der Schweiz.
Taeuber-Arps frühes Schaffen sei davon bestimmt gewesen, Kunst und Alltag zu verbinden und so die Trennung von angewandter und freier Kunst aufzuheben, hieß es in einer Vorankündigung des Museums. Die vielseitige Künstlerin habe dabei eine «unverwechselbare Bildsprache» entwickelt. Ihr Gesamtwerk basiere vor allem auf dem Mittel der geometrischen Abstraktion. Inspiriert durch ihre frühen Auftritte als Ausdruckstänzerin wird ihr künstlerischer Weg nach Angaben des Museums in der Ausstellung einer Bühneninszenierung nachempfunden.
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