| MELKUS. Die ideale Linie. Autodesign aus Dresden |
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| Samstag, 06. März 2010 um 07:49 Uhr | ||
Es war im Jahr 1968 als sich in Dresden der Motorsportler Heinz Melkus aufmachte, um zwischen Trabant- und Wartburgdesign sein Traumauto zu entwickeln. Es entstand der MELKUS RS1000: Ein Sportwagen, der auch auf der Straße gefahren werden konnte. Äußerlich entsprach der RS1000 den Designidealen, die auch im Westen galten, Fahrwerk und Motor allerdings stammten vom Wartburg. Rund 40 Jahre später wagt die traditionsreiche Auto-Dynastie ein Comeback. Mit dem MELKUS RS2000 kommt ein neuer 270 PS starker Sportwagenstar auf den Markt. In diesen Tagen rollen die ersten Wagen mit den nach oben schwingenden Türen aus der Sportwagenmanufaktur.
Karosserieschmieden, die Kleinstserien von Traumautos bauen, prägten den Automobilbau von Anfang an. In der DDR war für solchen Individualismus kein Platz. Gerade deshalb ist der MELKUS RS1000 ein Sinnbild für automobile Träume, ein Querschnitt markanter Designelemente der ausgehenden 60er Jahre, die 40 Jahre später wieder aufgegriffen werden. Diesem Phänomen widmet sich eine bisher einmalige Ausstellung des Kunstgewerbemuseums der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Zusammenarbeit mit der MELKUS Sportwagen GmbH Dresden. Eine Ausstellung, die die Kompetenz des Kunstgewerbemuseums als Diskussionsforum für zeitgenössisches Produktdesign unterstreichen soll.
Bis zum 16. Mai 2010 werden in der Ausstellung sowohl die legendäre Melkus „Zigarre“ – ein Formel 3 Rennwagen von 1964 - als auch der RS1000 von 1968 und der RS2000 aus dem Jahr 2009 zu sehen sein. Gezeigt werden außerdem Entwurfsmodelle aus Gips und eine Vielzahl von bisher unbekannten Zeichnungen, die sich im Firmenarchiv erhalten haben. |
























































