| Vortrag über den "Thüringer Mozart" am 12.3.2010 |
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| Samstag, 06. März 2010 um 07:50 Uhr | ||
Prof. Dr. Axel Beer (Johannes Gutenberg-Universität Mainz): Johann Ludwig Böhner und das kulturelle Gedächtnis Vortrag des Historischen Kreises Gotha zum 150. Todestag des Gothaer Konzertmeisters am Freitag, 12. März 2010, 19 Uhr im Ekhof-Theater auf Schloss Friedenstein
Der Komponist Johann Ludwig Böhner (1787-1860) Graphik aus der Sammlung des Museums für Regionalgeschichte und Volkskunde © Stiftung Schloss Friedenstein Gotha
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Historischer Kreis“ des Vereins für Stadtgeschichte und Altstadterhaltung Gotha e.V. wird am kommenden Freitag, 12. März 2010, um 19 Uhr Herr Prof. Dr. Axel Beer, Professor für Musikwissenschaft an der Johannes Gutenberg Universität Mainz, über „Johann Ludwig Böhner und das kulturelle Gedächtnis“ sprechen. Unmittelbarer Anlass des Vortrages im Ekhof-Theater ist der 150. Todestag des „Thüringer Mozarts“, der sich am 28. März zum 150. Mal jährt.
Johann Ludwig Böhner (Töttelstädt 1787 – 1860 Gotha), der „Thüringer Mozart“, war ein hochbegabter Komponist, ein gefeierter Klavier- und Orgelvirtuose und Meister musikalischer Improvisation. Böhner wurde 1787 in Töttelstädt geboren, das zum Herzogtum Gotha gehörte. Ab 1805 war er als Klavierlehrer in Gotha tätig und lernte dort Ludwig Spohr kennen, dessen Kompositionsstil ihn hörbar beeinflusste. In den Jahren zwischen 1811 und 1814 hielt er sich überwiegend in Nürnberg auf. In dieser Zeit entstanden die meisten seiner wichtigen Kompositionen. Nach 1815 bereiste er weite Teile Süddeutschlands und der Schweiz. Seine nicht ganz unbegründeten Plagiatsvorwürfe gegenüber anderen Komponisten (zum Beispiel Carl Maria von. Weber) führten ihn zu der Überzeugung, um seinen Erfolg betrogen worden zu sein. Seine letzten Lebensjahre verbrachte Böhner vereinsamt und in ärmlichsten Verhältnissen in Gotha. |

























































