| Schorlemer: Türckische Cammer Zeichen von Weltoffenheit |
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| Montag, 08. März 2010 um 13:57 Uhr | ||
Dresden (dpa) - Die Türckische Cammer der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ist aus Sicht von Sachsens Kunstministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) «ein Zeichen von Weltoffenheit». Sie hoffe, dass der museale Raum die Menschen auf Grundlage gemeinsamer Werte näher bringe, sagte sie bei einem Festakt anlässlich der Eröffnung der Sammlung osmanischer Kunst am Samstag.
Laut dem türkischen Botschafter Ahmet Acet spiegeln die Exponate «große Zivilisation» wider. Die Dauerausstellung habe eine besondere Bedeutung für die deutsch-türkischen Beziehungen. Am Abend sollte die Türckische Cammer im Dresdner Schloss im Beisein von Politprominenz offiziell eröffnet werden.
Zur feierlichen Eröffnung werden der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu und Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) erwartet. Dann ist die umfangreichste Sammlung osmanischer Kunst in Deutschland erstmals seit 70 Jahren wieder in ihrer Fülle zu sehen. Sachsen investierte 5,7 Millionen Euro in die Ausstattung der neuen Dauerausstellung, die auch Einblicke in die historischen deutsch- türkischen Verbindungen gewähren soll. Gezeigt werden etwa 600 Stücke orientalischer Kunst des 15. bis 19. Jahrhunderts.
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