| Museumsrundgang - 10.03.2010 |
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| Mittwoch, 10. März 2010 um 10:58 Uhr | ||
Picasso und sein Barbier: Ausstellung in Madrider Bergdorf
Madrid (dpa) - Das Picasso-Museum in dem Bergdorf Buitrago del Lozoya nördlich von Madrid ist eines der weltweit kleinsten mit Werken des spanischen Meisters. Die Pinakothek ist aber auch deshalb außergewöhnlich, weil sie die rund 70 Bilder und Keramiken beherbergt, die Pablo Picasso (1881-1973) einst seinem guten Freund und Friseur Eugenio Arias im französischen Exil schenkte. Arias, der aus Buitrago stammte, starb 2008 mit 98 Jahren. Zum 25. Jubiläum des Museums hat seine Familie dem Dorf nun 140 weitere Gegenstände überlassen, die Picasso damals seinem Freund widmete. Darunter sind Bücher, Fotos, Plakate oder auch kleine Schnitzereien, die eine ungewöhnliche Freundschaft dokumentieren. Bis zum 23. Juni ist die Ausstellung noch zu sehen
Internet: www.madrid.org/museo_picasso/principal/index.htm
Von Greco bis Dalí: Werke von 25 spanischen Meistern
Paris (dpa) - Unter dem Titel «Von Greco bis Dali. Die großen Meister Spaniens aus der Sammlung Pérez Simón» zeigt das Pariser Musée Jacquemart-André die Werke 25 spanischer Maler darunter Goya, Jusepe de Ribera, Bartolomé Estéban Murillo, Pablo Picasso, Juan Gris, Joan Miró und Salvador Dalí. Die rund 50 Werke stellen ein einzigartiges Panorama der spanischen Kunst der vergangenen vier Jahrhunderte dar. Die Ausstellung, die am 11. März ihre Türen öffnet, dauert bis zum 1. August
Internet: www.musee-jacquemart-andre.com
Ideen aus der Zeitung: Fellini-Ausstellung in Barcelona
Barcelona (dpa) - Federico Fellini (1920-1993) schuf in seinen Filmen eine eigene Welt. Der italienische Filmemacher wich vom herkömmlichen Erzählstil ab und wurde zu einem energischen Verfechter von künstlerischer Freiheit und Fantasie. Dabei ließ Fellini in seinem abgehobenen Universum sich aber durchaus von alltäglichen Begebenheiten inspirieren. Eine Ausstellung im CaixaForum in Barcelona zeigt, dass der Italiener viele seiner Ideen aus Zeitungsartikeln, aus dem Fernsehen oder der Werbung bezog. «Wir stellen uns Fellini als einen Hort der Fantasie vor, aber sein Ausgangsmaterial entstammte der Realität», sagte Sam Stourdzé, Leiter der Schau «Federico Fellini - Der Zirkus der Illusionen». Die Ausstellung umfasst 400 Fotodokumente, Zeitungsartikel, Interviews und Filmausschnitte. Sie ist bis zum 13. Juni geöffnet.
Die «Künstlerprinzessin» Charlotte Bonaparte: Schau in Rom
Rom (dpa) - Das «Napoleonmuseum» in Rom ehrt jetzt die künstlerische Nichte Napoleons, Charlotte Bonaparte, mit einer umfangreichen Ausstellung. Prinzessin Charlotte (1802-1839), gebildete Kunstliebhaberin und selbst Zeichnerin, war die Tochter von Napoleons älterem Bruder Giuseppe, der von seinem Imperator-Bruder erst zum König von Neapel dann zum König von Spanien erklärt wurde, bevor er 1817 ins Exil in die Vereinigten Staaten floh. Die römische Schau will einen Einblick in das romantische Leben Charlottes geben, angefangen von ihren Jugendjahren am Hof in Madrid über die Exil- und Studienzeit in Belgien und den USA bishin zur Rückkehr nach Italien. Die Ausstellung «Charlotte Bonaparte - Eine geistvolle Dame. Das romantische Leben einer Künstlerprinzessin» ist noch bis zum 18. April in Rom zu bewundern
Infos unter: www.museonapoleonico.it
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