|
Mittwoch, 10. März 2010 um 10:48 Uhr |
|
Donnerstag 11.03.2010, 18:30 Uhr im Gängeviertel
„Kreative Freiräume ohne Gentrifizierung - ist das in Hamburg möglich?“ mit:
- Prof. Dr. Jens Dangschat / Dep. für Raumentwicklung, Infrastruktur und Umweltplanung TU Wien Soziologe und Verfasser der Studie „Gentrification in der inneren Stadt von Hamburg.“
- Klaus Overmeyer / Studio Urban Catalyst, Berlin Stadtplaner und Verfasser der Studie „Kreative Mileus und offene Räume in Hamburg“
Mit der Übernahme des Gängeviertels durch die Initiative „Komm in die Gänge entstand ein unverhoffter Möglichkeitsraum mitten in Hamburg. Im Februar feierte die Initiative ein halbes Jahr der kulturellen Bespielung und Wiederbelebung des historischen Viertels. Angeregt durch die Aktionen der Initiative und die darauffolgende Stadtdebatte hat der Senat es mittlerweile von dem ausländischen Investor zurückgekauft, der es abreißen und dort gesichtslose Neubauten errichten wollte.
Damit ist dieser Ort ein zentrales Symbol für die zukünftige Stadtentwicklungspolitik Hamburgs geworden. Umso wichtiger ist es, dass das Gängeviertel auch langfristig für das „Recht auf Stadt“ aller BewohnerInnen steht. Wie diese Zukunft gestaltet werden kann, darüber möchte die Initative „Komm in die Gänge“ auch weiterhin lebhafte Diskussionen anregen.
Die Initiative möchte das Gängeviertel als offenen und selbstverwalteten Wohn- und Arbeitsraum entwickeln und die Verdrängungsgefahr durch steigende Mieten (Gentrifizierung) ausschließen. Dabei soll keine Enklave entstehen - im Gegenteil: Es ist vorgesehen, große Teile des Viertels als öffentliche, soziokulturelle Flächen allen HamburgerInnen zur Verfügung zu stellen und damit die Lebensbedingungen in der Stadt zu verbessern sowie die Innenstadt sozialverträglich und kulturell zu beleben.
Weitere Termine folgen
Infos unter www.gaengeviertel.info
|