| Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB): Neue Grundordnung tritt in Kraft |
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| Mittwoch, 10. März 2010 um 10:59 Uhr | ||
Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB): · Neue Grundordnung tritt in Kraft · Neuer Hochschulrat konstituiert sich
Der Senat der HGB entschied sich in seiner Sitzung am 17.02.10 mit großer Mehrheit für eine neue Struktur ohne Fakultäten, der das Sächsische Ministerium für Wissenschaft und Kunst zustimmte. Diese Grundordnung wird künftig dazu beitragen, dass die Entscheidungen der Hochschule für die unverändert gebliebenen 4 Studiengänge auf direktere und effizientere Weise getroffen werden können. Der Senat ist hierfür nun das maßgebliche Gremium.
Der Rektor der HGB Leipzig, Prof. Joachim Brohm, und Dr. Tatjana Frey (SMWK) gemeinsam mit dem neuen Hochschulrat der HGB v.l. Dr. Thomas Köstlin, Prof. Joachim Brohm, Alexander Farenholtz, Dr. Joachim Apel, Dr. Tatjana Frey, Dr. Barbara Steiner, Prof. Dr. Christoph Türcke Foto: Sascha Herrmann / HGB
In ihrer ersten Sitzung wählten die fünf Mitglieder Alexander Farenholtz zum Vorsitzenden des Hochschulrats der HGB und Dr. Barbara Steiner zur Stellvertreterin. Die Ausschreibung zur Neubesetzung des Rektorenamtes in diesem Jahr wurde vorbereitet. Die fünf Mitglieder des Hochschulrates an der HGB: Die gebürtige Österreicherin ist seit 2001 Direktorin und Kuratorin der Galerie für Zeitgenössische Kunst (GfZK) in Leipzig. Die promovierte Kunsthistorikerin leitete zuvor die Kunstvereine in Ludwigsburg und Wolfsburg und lehrte temporär unter anderem an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und an der Königlichen Akademie in Kopenhagen. 2005 erhielt sie als Bauherrin für den Erweiterungsbau der GfZK von as-if wienberlin den Architekturpreis der Stadt Leipzig und eine Anerkennung im Rahmen des Deutschen Architekturpreises. Seit 2002 ist Alexander Farenholtz Vorstand und Verwaltungsdirektor der Kulturstiftung des Bundes in Halle an der Saale. Zuvor leitete der studierte Verwaltungswissenschaftler das Referat Kunst- und Musikhochschulen, Musik- und Nachwuchsförderung im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, war Leiter des Kulturprogramms der EXPO 2000 und von 1989 bis 1993 Geschäftsführer der documenta Kassel. Dr. Köstlin studierte u.a. in Großbritannien, Frankreich und den USA Jura, Geschichte und Internationale Beziehungen. Von 2003 bis 2009 arbeitete er als Kaufmännischer Geschäftsführer der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH. Davor war er als Stellvertretender Generaldirektor bei der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (1997 - 2003) und in verschiedenen kaufmännischen Funktionen beim Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching bei München (1988 - 1997) tätig. Der promovierte Mathematiker und habilitierte Informatiker ist seit 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Rechenzentrums an der HGB. Nach Abschluss seines Studiums war er bis 2002 als wissenschaftlicher Assistent und Oberassistent an der Universität Leipzig tätig. Zahlreiche Auslandsaufenthalte für Lehr- und Forschungstätigkeiten führten ihn unter anderem nach Russland, Ungarn, Indien und in die USA. Als Professor für Philosophie lehrt er seit 1993 an der HGB im Institut für Theorie, seit 1995 zudem an der Universität Leipzig im Institut für Philosophie. Nach seiner Promotion an der Universität Frankfurt und der Habilitation an der Gesamthochschule Kassel war er unter anderem zwischen 1991 und 1993 Gastprofessor für Philosophie in Porto Alegre, Brasilien. Im vergangenen Jahr erhielt er den erstmals verliehenen Sigmund-Freud-Kulturpreis der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung. Seine zahlreichen Publikationen, Artikel und Interviews haben ihn sowohl in der Fachwelt wie auch darüber hinaus als einen gesellschaftskritischen, engagierten Denker der Gegenwart bekannt gemacht. |

























































