| Las Vegas, Venedig und die Stadt der Zukunft |
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| Donnerstag, 11. März 2010 um 20:47 Uhr | ||
Berlin (dpa/bb) - Die eine Stadt liegt in der Wüste Amerikas, die andere an der Adria: Las Vegas und Venedig könnten kaum unterschiedlicher sein. Und dennoch verbindet die beiden wohl künstlichsten Städte der Welt ein Schicksal. Sie leiden unter Wasserknappheit und Zersiedlung, müssen die Folgen von Klimawandel und Luftverschmutzung tragen. Mit einem Ausstellungsprojekt rückt die Akademie der Künste am Berliner Hanseatenweg jetzt neue Strategien für eine nachhaltige Nutzung der Natur bei der Stadtentwicklung in den Mittelpunkt.
«Wiederkehr der Landschaft» - unter diesem Titel stellen Architekten und Landschaftsplaner von diesem Freitag an (bis 30. Mai) ihre Vorstellungen von urbaner Nachhaltigkeit vor. Lange habe die Landschaft als neutrale Verfügungsmasse für den scheinbar ungestörten Ausbau der Metropolen gegolten. Im Zentrum stehe heute die Frage, «wie wir in Zukunft leben wollen», erklärte Akademiepräsident Klaus Staeck zur Eröffnung. Die Ausbeutung von Naturressourcen habe im vergangenen Jahrhundert unvorstellbare Dimensionen erreicht. Nun gehe es darum, Landschaft wieder als Gestaltungsraum wiederzugewinnen.
Für die Ausstellung hat der amerikanische Fotograf Alex MacLean die Schönheit, aber auch das Ausmaß der Banalität beider Städte dokumentiert. Ausgewählte Projekte zeigen neuen Wege der Gestaltung und Sanierung von Landschaften. Dabei werden realisierte und geplante Entwürfe gezeigt, wie etwa die chinesische Regenstadt Putian, der Landschaftspark Berlin-Adlershof und der Biomassepark Hugo im Ruhrgebiet.
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