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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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squatting. erinnern, vergessen, besetzen PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 11. März 2010 um 20:10 Uhr

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squatting. erinnern, vergessen, besetzen
kuratiert von Tilo Schulz und Jörg van den Berg

02. April – 24. Mai 2010


squatting zeigt zwanzig Werke von siebzehn Künstlern in einer Inszenierung, die den Besucher in ein zumeist ernstes, manchmal vergnügliches, immer aber intensives Gespräch mit der Kunst verwickeln will. Die Ausstellung nimmt ein nicht nur rückwärts gewandtes Erinnern zum Ausgangspunkt. Diese aktive Form des Erinnerns – und Vergessens – wird als ein gesamtgesellschaftliches Bedürfnis und als eine Grundlage für die Produktion und Rezeption von Kunstwerken verstanden. squatting führt künstlerische Werke zusammen, die Erinnerung thematisieren und Erfahrungen mit Orten, Situationen, Menschen und Handlungen verarbeiten. Die gezeigten Kunstwerke besetzen einen Raum (die Temporäre Kunsthalle), dessen Standort (der Schlossplatz) wiederum mit politischen Erinnerungen und ideologischen Zugriffen belegt ist.

Darauf antwortet squatting als eine thematische Gruppenausstellung, in der die Begegnung zwischen einzelnem Kunstwerk und Betrachter ins Zentrum rückt. Die Ausstellung greift auf eine ikonische Inszenierungspraxis zurück, die der Künstler Tilo Schulz und der Ausstellungsmacher Jörg van den Berg seit Ende der 1990er Jahre weiterentwickeln. Dabei richtet sich der Fokus auf die Präsenz des einzelnen Kunstwerks und entwickelt daraus ein Netzwerk formaler wie inhaltlicher Bezüge zwischen den gezeigten Arbeiten. Verstellte und geöffnete Räume, Sicht- und Bewegungsachsen betonen sowohl Differenzen als auch Verbindungen der Werke untereinander. So muss die Kunsthalle durch drei verschiedene Eingänge betreten und wieder verlassen werden, um die ganze Ausstellung zu erleben. Der Raum der Kunst (innen) und der Raum der politischen Erinnerung (außen) bleiben getrennt, verschränken sich aber in der Bewegung des Besuchers. squatting gestaltet einen spezifischen Ort, der dem Besucher ein bildliches Vokabular zur aktiven Weiterarbeit anbietet.

Beteiligte Künstler

Heike Kati Barath, Annika Eriksson, Carsten Fock, Franka Hörnschemeyer, Sven Johne, Šejla Kamerić, On Kawara, Thomas Locher, Antje Majewski, Olaf Nicolai, Anna Oppermann, Manfred Pernice, Bojan Šarčević, Michael Schmidt, Gitte Villesen, Simon Wachsmuth, Haegue Yang.


Begleitet wird squatting von dem immer montags stattfindenden Programm sechs Werke, sechs Künstler, sechs Gäste & sechs Wege durch die Ausstellung. Dabei spricht jeweils ein Künstler der Ausstellung mit einem Akteur des Kunstfeldes über ein weiteres, nicht ausgestelltes, Werk. Zum Auftakt jedes Gesprächs findet eine Kuratorenführung statt. Im Anschluss stehen die Gesprächspartner mit Freunden und weiteren Gästen an den Turntables in der Montags Bar und legen ihre Musik auf.

immer montags, Beginn 18 Uhr

12. April 2010
Encounters

Annika Eriksson. Gast: Jan Verwoert (Kunstkritiker)

19. April 2010
Vermittlungen

Anna Oppermann (1940-1993). Gast: Prof. Dr. Ute Vorkoeper (Kunstvermittlerin, Autorin, Kuratorin)

26. April 2010
Lektüren

Thomas Locher. Gast: Prof. Dr. Christoph Menke (Philosoph, Goethe-Universität Frankfurt/Main)

3. Mai 2010
Re-Animations

Antje Majewski. Gast: Sebastian Cichocki (Kurator, Museum of Modern Art in Warsaw)

10. Mai 2010
Forschungen

Simon Wachsmuth. Gast: Dr. Yilmaz Dziewior (Direktor, Kunsthaus Bregenz)

17. Mai 2010
Sammlungen

Sven Johne. Gast: Ivo Wessel (Sammler)



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