| «Hinaus in die Natur!» über die Weimarer Malerschule |
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| Samstag, 13. März 2010 um 18:44 Uhr | ||
Weimar (dpa) - Die Sehnsucht nach der Natur hat Künstler mit ihren Staffeleien Mitte des 19. Jahrhunderts ins Freie getrieben - und einen eigenen Malstil entstehen lassen. Unter dem Titel «Hinaus in die Natur!» zeichnet die Klassik Stiftung Weimar ab Sonntag mit rund rund 200 hochkarätigen Werken die Entwicklung des Impressionismus nach. Die «Weimarer Malerschule» in der vor 150 Jahren gegründeten Kunstschule spielte bei der Entstehung des deutschen Impressionismus eine besondere Rolle, teilte die Stiftung am Freitag mit. Künstler wie Max Liebermann studierten dort. Die Schau im Neuen Museum läuft bis zum 30. Mai und zeigt im Kontext Werke französischer Impressionisten wie Monet und Courbet.
Nach 90 Jahre Bauhaus im vergangenen Jahr legt die zweitgrößte Kulturstiftung in Deutschland in diesem Jahr in ihren Sonderausstellungen den Schwerpunkt auf die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts - den «Enkeln» der Goethe-Epoche. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts bildete sich in Frankreich eine Bewegung, in der Künstler in Scharen ihre städtischen Ateliers verließen und zarte oder pittoreske Motive in der Natur suchten. Das Ursprüngliche und die Einfachheit des ländlichen und bäuerlichen Lebens zog sie an. Sie beobachteten atmosphärische Erscheinungen und unterschiedliche Tages- und Jahreszeiten. Auch in Deutschland gewann die neue Freilichtmalerei schnell Anhänger.
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