| Greifswald rückt Caspar David Friedrich in den Fokus |
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| Samstag, 13. März 2010 um 18:44 Uhr | ||
Greifswald (dpa) - Die Hansestadt Greifswald rückt Caspar David Friedrich, den berühmtesten Sohn der Stadt, stärker in den Mittelpunkt. Am Freitag haben an der Geburtsstätte des bekanntesten Malers der deutschen Romantik die Arbeiten zum Ausbau des Caspar- David-Friedrich-Zentrums begonnen. Seine Ausstellungsfläche wird von 180 auf knapp 500 Quadratmeter erweitert. Vom kommenden Jahr an soll dort über die Familiengeschichte und das Leben Friedrichs sowie über die Geschichte seines Geburtshauses informiert werden, wie die Vorsitzende der Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft, Dagmar Lißke, am Freitag ankündigte. Friedrich (1774-1840) wurde in dem Haus in unmittelbarer Nähe des Domes als Sohn eines Seifensieders geboren. Friedrich verbrachte seine ersten 20 Lebensjahre in Greifswald und besuchte dort auch später immer wieder seine Brüder.
Zudem plant die Stadt noch in diesem Jahr einen internationalen Architekten-Wettbewerb für den Bau eines Caspar-David-Friedrich- Museums. Das Haus soll als Teil des Pommerschen Landesmuseums künftig die Werke des Malers präsentieren. Die Finanzierung ist noch nicht gesichert, Bund und Land hatten jedoch bereits Unterstützung signalisiert. Die Sanierung der Scheune in der Kloster-Ruine Eldena, die durch Friedrichs Werke weltberühmt wurde, soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Die Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft will das Zentrum als einen Ort der Forschung etablieren.
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