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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Saisonbeginn im Hohenloher Freilandmuseum PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 14. März 2010 um 11:36 Uhr

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Nach seiner Winterpause startet das Hohenloher Freilandmuseum in Schwäbisch Hall-Wackershofen am Sonntag, 21. März, in die neue Museumssaison. Vieles gibt es wieder im Museumsdorf zu entdecken, das umfangreiche Veranstaltungsprogramm und interessante Ausstellungen bieten auf unterhaltsame und anschauliche Weise informative Einblicke in unsere Vergangenheit. 

 

 

Gleich zu Beginn am ersten Öffnungstag führen die Museumshandwerker ihre traditionellen Arbeitstechniken vor und berichten natürlich gerne aus ihrer Berufswelt. Von 11 bis 16 Uhr sind anwesend der Bürstenbinder, die Stuhlflechterin, der Hufschmied, der Drechsler, die Töpferin, der Wagner, der Schuhmacher eine Seifensiederin und eine Goldschmiedin. Ebenfalls sind die Sägemühle und das Getreidelagerhaus in Betrieb. 

 

Im Verlauf des Jahres wird der Reigen mit einer Fülle weiterer Veranstaltungen fortgesetzt, die neben dem dörflichen Handwerk kulturgeschichtliche Aspekte oder landwirtschaftliche Tätigkeiten zum Thema haben. Es wird gekocht (28. März, 25. April, 12. September, 24. Oktober), es werden Frühlingskränze (18. April) und Adventskränze (21. November) gebunden, es wird altes Handwerk vorgeführt (15. August), und es wird musiziert (21. August). Tiere stehen ebenso im Mittelpunkt des Geschehens (16. Mai, 30. Mai, 6. Juni, 20. Juni) wie alte Landmaschinen (17. Oktober). Weiterhin gibt es besondere Veranstaltungen für Kinder (13. Juni, 18. Juli, 5. Dezember).  

 

 

Vergessen werden dürfen natürlich nicht die Feste und Märkte des Hohenloher Freilandmuseums: Am 8. und 9. Mai findet der Süddeutsche Käsemarkt mit Angeboten von Käsereien aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland und am 4. Juli der Pflanzenmarkt statt. Es folgen am 25. und 26. September das traditionelle Backofenfest, am 6. und 7. November das Schlachtfest sowie am 20. November der vorweihnachtliche Markt. Wer sich für das ausführliche Veranstaltungsprogramm interessiert, kann dieses bei der Museumsverwaltung anfordern (0791 -971010) oder nachlesen unter www.wackershofen.de. 

 

Das Museum hat natürlich nicht nur an seinen Aktionstagen etwas zu bieten. Es ist vor allem ein Museum, das Geschichte anschaulich vermittelt über seine Gebäude und mit seinem landschaftlichen Umfeld. Mittlerweile stehen 64 Gebäude im Museumsdorf. Groß- und Kleinbauernhäuser, Scheunen und Keltern, Forsthaus, Kapelle und Schule aus fünf Jahrhunderten vermitteln mit ihren originalen Einrichtungsgegenständen einen lebendigen Eindruck vom Leben ohne fließend Wasser, Zentralheizung oder Fernseher. 

 

 

In dieser Saison kann im Hohenloher Freilandmuseum nach jahrelanger Aufbauzeit wieder ein neuer Gebäudekomplex für die Besucher zugänglich gemacht werden. Am 21. Mai wird die Mahl- und Sägemühle Laun eröffnet. Sie stammt aus Weipertshofen und wurde dort 1687 erbaut. Im Museum präsentiert sich die Mühle für die Zeit zwischen 1900 und 1920. Eine Dauerausstellung wird über das Thema „Mühlenwesen informieren. Am Abend des 21. Mai findet gleichzeitig im Museumsdorf der Auftakt des diesjährigen Kuchen- und Brunnenfestes der Haller Sieder statt. 

 

Die in Baugruppen zusammengefassten Gebäude fügen sich harmonisch in das weitläufige Gelände des Museumsdorfes ein. Dieses landschaftliche Umfeld ist voller Bestandteil des Museums und wird unter historischen Gesichtspunkten bewirtschaftet. Hier gibt es noch jede Menge Streuobstwiesen, Schaufelder mit historischer Frucht, kleine Feuchtbiotope, ausgedehnte Wiesenflächen und natürlich zu jedem Gebäudekomplex den dazugehörigen Bauerngarten.  

 

Die verschiedenen Tiere, darunter das Schwäbisch Hällische Schwein und die fast ausgestorbene Rasse der Limpurger Rinder, runden das Bild ab. Viele Kinder nicht nur aus der Stadt sehen in Wackershofen zum ersten Mal Ziegen, Schafe oder Gänse. Gerade für Familien mit kleinen Kindern ist deshalb das Museumsdorf in Wackershofen immer wieder ein attraktives Ausflugsziel, können sich doch die jungen Besucher in dem über 40 ha großen Gelände relativ ungezwungen bewegen und nebenbei auf dem ausgedehnten Familienspaziergang auch noch etwas lernen. 

 

 

Wie in Wackershofen üblich, kann sich der Besucher über die vielen Ausstellungen ein detailliertes Bild über unsere Vergangenheit machen. In den Wohnhäusern ist die Geschichte ihrer Bewohner dokumentiert, vom Leben der Frauen bis hin zu Familienschicksalen im Dritten Reich. Die Entwicklung des Hausbaues, der Landtechnik, des Feuerwehrwesens, des Dorfschulwesens, des Eisenbahnbaus, der Waldgeschichte oder des Telefons werden in weiteren Ausstellungen ebenso reich bebildert dargestellt wie das bäuerliche Leben im 16. Jahrhundert oder die noch so junge Geschichte der Heimatvertriebenen. 

 

Sonderausstellungen beschäftigen sich im Jahr 2010 die gesamte Saison über mit der Zeit, als das „Dorf unterm Hakenkreuz“ stand und mit „Eugenik und Euthanasie“ im Raum Schwäbisch Hall, also mit dem nationalsozialistischen Rassenwahn. 

 

Das Hohenloher Freilandmuseum ist übrigens hervorragend mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, sei es mit dem Stadtbus oder mit Nahverkehrszügen. Familien und Einzelpersonen, die mit dem BW-Ticket der Deutschen Bahn, mit der HNV-Tageskarte sowie der Tageskarte Netz oder der Tageskarte City des „KreisVerkehrs anreisen, erhalten einen ordentlichen Nachlass auf den Eintrittspreis. Die Haltestellen Wackershofen liegen direkt am Eingang des Museums.



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