| Neues Medienarchiv sammelt Künstlerfilme |
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| Montag, 15. März 2010 um 21:14 Uhr | ||
Düsseldorf (dpa) - Mehr als 130 Filmdokumentationen aus gut 50 Jahren Kunstgeschichte hat ein neues Künstler-Medienarchiv in Düsseldorf gesammelt. Mit der Ausstellung «Von Joseph Beuys bis Bill Viola» stellt sich das «Institut für Kunstdokumentation und Szenografie» (IKS) ab 8. April der Öffentlichkeit vor, sagte der Künstlerische Leiter Ralph Goertz am Montag. Das IKS gehöre schon jetzt «zu den größten Medienarchiven der Bildenden Kunst in Deutschland».
Die private Einrichtung finanziere sich durch den Verkauf von Künstler-DVDs im Buchhandel, sagte Goertz der Deutschen Presse- Agentur dpa. Die Filme seien in enger Zusammenarbeit mit namhaften Museen wie etwa dem Hamburger Bahnhof in Berlin, dem Wuppertaler Von der Heydt-Museum, dem Museum Folkwang in Essen oder Fernsehsendern wie arte, 3sat und ZDF entstanden. Das IKS biete damit einen «Brückenschlag zwischen Dokumentation, Vermittlung und Kunstmarketing».
Die Eröffnungsausstellung im NRW-Forum in Düsseldorf zeigt bis zum 11. April rund 100 Filme über Künstler von Beuys und Robert Rauschenberg bis Candida Höfer oder James Turell. Den Anfang macht eine Filmdokumentation zum Werk des mit «Maschinenbildern» bekanntgewordenen Malers Konrad Klapheck.
Internet: www.IKS-Medienarchiv.de
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