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Montag, 15. März 2010 um 20:22 Uhr |
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Schau der Stasi-Unterlagenbehörde im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst nach knapp drei Wochen zu Ende gegangen
Wiesbaden – Mit 1113 Besuchern ist die Ausstellung „Feind ist, wer anders denkt“ am Wochenende im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst zu Ende gegangen. Seit 24. Februar 2010 war die Dokumentation der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen gezeigt worden, in der Ideologie und Arbeitsweise der Staatssicherheit der ehemaligen DDR und ausgewählte Biografien von Menschen, die ins Visier der Stasi gerieten, dargestellt werden. In den knapp drei Wochen haben auch neun Schulklassen das Informationsangebot genutzt. Zum Begleitprogramm gehörte auch der Vortrag „Der Staatssicherheitsdienst der DDR – wie er die Bürger überwachte“ von Harald Both, Referatsleiter in der Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen
„Die erfreulich große Resonanz auf die Ausstellung zeigt das Interesse der Menschen an der jüngsten deutschen Vergangenheit“, resümierte die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann. „Die Ausstellung ist ein wichtiger Impuls für die längst noch nicht abgeschlossene Aufarbeitung der SED-Diktatur und des DDR-Staatssicherheitsdienstes.“
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