Mit dem Poetry Slam bietet das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst einen besonderen Leckerbissen der jungen Literaturszene auf dem 50. Hessentag in Stadtallendorf. Bei diesem Wettkampf der Worte und Gesten werden selbstgeschriebene Texte – Lyrik oder Prosa, Rap oder Dada – innerhalb einer festen Zeit vor Publikum vorgetragen, wobei alles erlaubt ist, was mit Stimme oder Körpersprache möglich ist. Die noch junge Disziplin des „Poetry Slam“ hat in den vergangenen Jahren insbesondere unter Jugendlichen ganz neue Leser- und Autorenkreise erschlossen.

Quellennachweis www.hessenslam.de
Der Dichterwettstreit, der in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts in Chicago entstanden ist, hat in den neunziger Jahren seinen weltweiten Siegeszug angetreten. Allein in Deutschland kämpften im vergangenen Jahr bei über 100 Slams die Poeten um die Gunst des Publikums.
Bei dem Slam auf dem Hessentag treten acht Poeten in zwei 4er Gruppen an. Nach amerikanischem Vorbild bewertet eine fünfköpfige Jury die Auftritte mit Noten von 1 bis 10. Die jeweils punktbesten Poeten jeder Gruppe treffen im Finale noch einmal aufeinander und ermitteln dann den Sieger des Poetry Slam, Hessentag Stadtallendorf 2010.
Auf dem Hessentag in Stadtallendorf wird der Poetry Slam von dem bekannten Marburger Slam Poeten Lars Ruppel moderiert. Er hat sich bereits auf zahlreichen Bühnen einen Namen gemacht und gibt Workshops an Schulen und Universitäten.
Zeit: Mittwoch, 2. Juni 2010, Beginn 11 Uhr
Ort: Festzelt, Platz der Bundeswehr, Hessentagsgelände, Stadtallendorf
Eintritt frei; Schulklasse sind als Gäste willkommen, kurze Anmeldung unter (0611 323522) wird erbeten.