| Rechtsstreit um Museum Baden vor Einigung |
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| Dienstag, 16. März 2010 um 21:29 Uhr | ||
Wuppertal (dpa/lnw) - Der jahrelange Rechtsstreit zwischen der Stadt Solingen und der Kunststiftung Baden um die Finanzierung des Museums Baden steht vor einer Einigung. Vor dem Wuppertaler Landgericht verständigten sich beide Seiten am Dienstag auf einen Vergleich. Dieser steht aber unter Vorbehalt, da er noch vom Haupt- und Personalausschuss der Stadt abgesegnet werden muss. Dieser tagt am 20. Mai.
Der Vergleich sieht vor, dass die Stiftung insgesamt 630 000 Euro an die Stadt zahlt. Bis Ende Juni soll die Stiftung zunächst 210 000 Euro begleichen, der Rest soll in jährlichen Raten von je 70 000 Euro folgen.
Die Stiftung des mittlerweile gestorbenen Architekten Kurt Baden und seiner Frau Ilse hatte das 1996 eröffnete Museum Baden im Stadtteil Gräfrath jahrelang finanziell unterstützt. Dann kam es zum Zerwürfnis. Per Vertrag war vereinbart worden, dass die Stiftung sich an der Finanzierung des Museums beteiligt und zwar durch Erträge aus einem Wertpapierdepot. Seit 2002 jedoch hatte die Stiftung die Zahlungen eingestellt, nachdem das Museum neu ausgerichtet und die Leitung ausgewechselt worden war.
Das Kunstmuseum, eine privat-öffentliche Kooperation, beherbergt seit Mitte der 90er Jahre rund 10 000 meist regional bezogene Kunstwerke, davon über 8000 grafische Blätter. Ein weiterer Schwerpunkt des Museums liegt in der Präsentation von Gegenwartskunst.
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