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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Wieder Beuys-Streit: Museum und Land NRW wehren sich PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 17. März 2010 um 18:47 Uhr

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Düsseldorf (dpa/lnw) - Neuer Streit um das künstlerische Erbe von Joseph Beuys: Das Land Nordrhein-Westfalen wehrt sich gegen Aussagen, das Beuys-Museum Moyland am Niederrhein finanziell austrocknen und dann die umfangreiche Sammlung nach Düsseldorf verlagern zu wollen. Entsprechende «unerhörte Behauptungen» von Gerhard van der Grinten, dem Sohn der niederrheinischen Beuys-Sammlerfamilie, in der Berliner Kunstzeitschrift «Monopol» seien unwahr, sagte NRW- Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff am Mittwoch.

 

Statt angeblich sinkender Förderung für das Museum Moyland sei das genaue Gegenteil der Fall, erklärte der Kulturstaatssekretär. Von 2,3 Millionen Euro 2005 seien die Landesmittel auf nun 2,9 Millionen Euro gestiegen. Im kommenden Jahr sei eine Summe von 3,3 Millionen Euro vorgesehen, um den Neustart des Museums Moyland unter der neuen Leitung der Kunsthistorikern Bettina Paust zu unterstützen. Die Behauptung, das Land wolle die Museums-Stiftung auflösen, sei «geradezu absurd».

 

Als «völlig unsinnig und schlichtweg falsch» weist auch die Direktorin der Kunstsammlung NRW, Marion Ackermann, die Behauptung van der Grintens in der Kunstzeitschrift zurück, wonach nicht sie, sondern der frühere Beuys-Mitarbeiter Heiner Bastian aus Berlin eine für den Herbst in ihrem Haus geplante Beuys-Ausstellung organisiere. «Hier hat es wohl jemand mit der Wahrheit nicht so genau genommen», meinte die Leiterin der Landesgalerie, die seit Monaten die Beuys-Schau «Parallelprozesse» vorbereitet.

 

Das vor rund einem Jahrzehnt gegründete Museum Moyland in Bedburg-Hau mit der 5000 Arbeiten umfassenden Sammlung zum Werk von Joseph Beuys ist immer wieder «Zankapfel» zwischen der Stifterfamilie van der Grinten, dem Land NRW und den Beuys-Erben.

 

 

 



Tags: beuys  moyland  land  van  museum  abstrakte kunst  
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