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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Kunst & Kultur

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Fünf Regenmäntel: Ai-Retrospektive in Duisburg PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 17. März 2010 um 18:47 Uhr

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Duisburg (dpa/lnw) - Als entschiedener Regimekritiker und eigenwilliger Künstler ist der Chinese Ai Weiwei unumstrittener Medienliebling des Westens. Den künstlerischen Gehalt im Werk des 1957 geborenen Mannes aus Peking, der mit spektakulären Auftritten bei der Documenta 2007 in Kassel und unlängst im Haus der Kunst in München auf sich aufmerksam gemacht hat, untersucht jetzt eine Retrospektive in Duisburg. Das private Museum DKM in Duisburg zeigt ab Freitag (bis 20. September) unter dem Titel «Barely Something» rund ein Dutzend skulpturale Arbeiten, eine Reihe von Fotografien und Künstlerbücher Ais aus 15 Jahren.

 

Selbstverständlich fehlen Großfotos von Röntgenaufnahmen seines Gehirns als das wohl bekannteste «Werk» Ai Weiweis auch in Duisburg nicht: Sie dokumentieren die gefährlichen Hirn-Blutergüsse, die der Chinese im vergangenen August erlitten hat, als ihn die chinesische Polizei zusammenschlug. Über die notwendige Operation in München informierte der emsige Blogger, seit seinem USA-Studium an Performance und Konzeptkunst geschult, die weltweite Fangemeinde und setzte so seine «öffentliche Person» den dauernden Nachstellungen der chinesischen Behörden entgegen.

 

Viel poetischer ein nie gezeigtes Frühwerk von 1986, das Ai auf Bitten des Ausstellungskurators Roger M. Buergel aus seinem Fundus gekramt und nach Duisburg gebracht hat. «Fünf Regenmäntel» aus froschgrünem Gummi liegen flach am Museumsboden, rote Kupferrohre geben Struktur: Alles wirkt wie europäische Arte Povera, ist aber voller Anspielungen auf den Alltag im rasant modernisierten China. Subtil verbrämte Kritik am der Traditionsvergessenheit der Pekinger Staatsführung: Auf einer Performance-Fotoserie von 1995 lässt Ai eine kostbare Vase am Boden zerschellen - die Scherben sind in der Retrospektive ausgelegt.

 

In bester chinesischer Handwerksarbeit ließ Ai acht Balken von zerstörten alten Tempeln nahtlos zu einem riesigen Balken zusammenfügen, in dessen hohlem Kern der Umriss Chinas als Negativform erkennbar ist. Und beinahe schmerzhaft als Menetekel jedweder Intoleranz wirkt der Anblick sorgsam gesockelter Bruchstücke von steinernen Buddha-Figuren, die bereits in uralten Religionskriegen in China zerschlagen worden sind.

 

Das chinesische Talent, Fremdes rasch zu integrieren, drückt der gegen jede bewusstlos-brutale Modernisierung seines Landes opponierende Künstler sehr augenfällig aus. Auf eine wohl 2000-jährige Ton-Urne der Han-Dynastie pinselte er sorgsam den Schriftzug «Coca Cola», dessen weltbekannter Schwung sich auf dem bauchigen Gefäß durchaus passend ausnimmt.

 

Internet: www.stiftung-dkm.de

 

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