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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Lichterrätsel und LED-Landschaften: Luminale 2010 Von Ira Schaible, dpa PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 17. März 2010 um 18:47 Uhr

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Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Hauptwache wird zum Lichterrätsel, der Dinosauriersaal im Senckenbergmuseum zum virtuellen Dschungel und im Palmengarten leuchten mit Licht aufgeladene Taschen den Weg durch das Dunkel: Im Mittelpunkt des 5. Lichtkunstspektakels «Luminale» (11. bis 16. April) steht mit 123 der 157 Projekte die Messestadt Frankfurt - zuletzt war es eher die Region. Damit soll die Nähe zur internationalen Technik-Leitfachmesse Light+Building, als deren kulturelle Attraktion die «Biennale der Lichtkultur» einst konzipiert wurde, wieder betont werden. Unter den 21 Projekten im benachbarten Offenbach sind eine Lichtmodenschau und ein Denkmal aus alten Glühbirnen, das zum größten Deutschlands werden soll.

 

Die Jugendstil-Hochburg Darmstadt zeigt Lichtinstallationen auf der Mathildenhöhe, in Wiesbaden wird das Dyckerhoff-Zementwerk am Rhein in neues Licht getaucht, in Mainz der Hauptbahnhof, in Großkrotzenburg das Kohlekraftwerk Staudinger. Auch Aschaffenburg und Hattersheim machen mit.

 

Luminale-Kurator Helmut Bien setzt aber vor allem auf Internationalität. «Das ist keine hessische Veranstaltung, wo die Leute mal in ihrer Stadt rumgucken, sondern ein internationales Festival», sagte Bien am Mittwoch in Frankfurt. Von den rund 150 000 Fachbesuchern der Messe stamme etwa die Hälfte aus dem Ausland, und auch die Luminale-Lichtkünstler legten mittlerweile weite Wege zurück: Von Italien und den Niederlanden über China bis Australien reisten sie nach Frankfurt.

 

Digitales Licht, Energieeffizienz und LED-Leuchten in Kombination mit Klang und Bewegung sind die Schwerpunkte der Luminale, die alle zwei Jahre veranstaltet wird. «Es geht nicht mehr ums An- und Ausschalten, sondern um das Gestalten von ganzen Szenen mit LED», meint Bien. «Das Licht reagiert auf Temperaturen, menschliche Aktionen, das Wetter, auf Börsenkurse und auf Filme.»

 

Ein Schwarm aus mehr als 1000 ansteuerbaren LED-Leuchten über dem Weiher nahe der Alten Oper gehört zu den Highlights der Licht- Projekte, die diesmal vor allem in den Wallanlagen der Großstadt zu finden sind. In einem der alten Tiefgärten der Grünanlage soll «die ganz archaische Form der Lichterzeugung, Feuer» in einem musikalischen-pyrotechnischen Spektakel zu sehen sein.

 

Die interaktive Beleuchtung von Sperrmüll-Lampenschirmen zu Musik im Kunstverein und die Installation einer Gruppe bekannter italienischer Lichtdesigner im Archäologischen Museum gehören auch zu den Höhepunkten. Bei seinen Streben nach wachsender Internationalität hat Bien die Stärkung der Messestadt im internationalen Wettbewerb genauso im Blick wie die Bemühungen der schwarz-grün regierten Stadt, «Hauptstadt der Energieeffizienz» zu werden und mehr Touristen an den Main zu locken. Einen eigenen Etat, betont Bien, hat die vor allem von der Messe und dem Energieversorger Mainova unterstützte Luminale nämlich nicht.

 

Neben den 157 Lichtprojekten stehen noch rund 165 Veranstaltungen im Programm: Vom kostenlosen Tour-Bus über Bootsfahrten und geführten Rundgängen in verschiedenen Sprachen bis zu Partys und Symposien. Noch nicht einmal alle Projekte seien aber zu schaffen, betont Bien, und empfiehlt einen genauen Blick ins Programm, auf die Homepage und in den Luminale-Blog unter www.luminale.de.

 

 



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