| Kultusministerin Schick im Internet-Chat |
|
|
|
| Donnerstag, 18. März 2010 um 19:45 Uhr | ||
Stuttgart (dpa/lsw) - Eine Stunde lang hat Baden-Württembergs Kultusministerin Marion Schick (CDU) am Donnerstagabend im Internet Fragen zur Werkrealschule beantwortet. Auf der Homepage des Kultusministeriums waren Schüler, Eltern und Lehrer zu einer virtuellen Diskussion in einen sogenannten Chat eingeladen. Mit einem eigenen Benutzernamen hatten sich 236 Nutzer über ihre Computer der Veranstaltung angeschlossen.
Rund 50 Fragen gingen an die Ministerin. Vor allem die Umsetzung der Werkrealschule war vielen «Usern» ein Anliegen. Stehen Hauptschulabgänger am Ende noch schlechter da?, fragte etwa «tetsab» - und damit auch nach den Unterschieden zwischen beiden Schulformen. Ob Hauptschüler und Realschüler dann wirklich gleichgestellt seien, wollte «bianca» wissen. Weitere Fragen zielten auf Themen rund um Ganztagsschulen, Unterrichtsausfälle und die Pisa-Studie ab.
Schick zeigte derweil die Vorteile der Bildungsreform auf. Sie sagte den Chat-Teilnehmern Unterstützung bei der Werkrealschule und «zusätzliche Ressourcen» zu. Mit diesem Schritt hätten Hauptschüler noch bessere Berufsaussichten. Nach dem Internetauftritt zeigte sich die Kultusministerin zufrieden. «Der große Zulauf hat mich darin bestärkt, auch in Zukunft mit Eltern, Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften via Chat in den Dialog zu treten».
Über 500 Werkrealschulen sollen die Hauptschule vom kommenden Schuljahr 2010/2011 an ergänzen. Nach dem Hauptschulabschluss sollen Schüler der 10. Klasse die Möglichkeit auf einen der mittleren Reife gleichwertigen Schulabschluss haben. Den nächsten Live-Chat plant das Kultusministerium für den 29. April von 16.00 Uhr an.
|
























































