| Freiburger Museum zeigt Sammlung mit Kirchenkunst |
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| Sonntag, 21. März 2010 um 09:37 Uhr | ||
Freiburg (dpa/lsw) - Das Freiburger Augustinermuseum hat seine Ausstellungen mit Kirchenkunst deutlich erweitert. Nach einer umfassenden Sanierung des Museumsgebäudes zeigt die Einrichtung nun eine der bedeutendsten Sammlungen sakraler Kunst in Deutschland, sagte der städtische Museenleiter Tilman von Stockhausen am Freitag. Die Ausstellungen werden nach drei Jahren Bauzeit in einem modernen Rahmen präsentiert. Ziel ist es, jährlich 100 000 Besucher aus dem In- und Ausland anzuziehen. Das Museum, das drei Jahre lang grundlegend saniert und umgestaltet wurde, wird an diesem Samstag (20. März/11.00) wieder eröffnet. Es zeigt sakrale Kunst vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert.
«Die Höhepunkte der Kunst aus acht Jahrhunderten präsentieren sich in neuem Glanz», sagte Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon (Grüne). Das 1923 eröffnete Augustinermuseum, untergebracht in einem um 1300 errichteten ehemaligen Kloster, ist das größte und bedeutendste Museum in Freiburg. Nach der Wiedereröffnung habe es eine überregionale Anziehungskraft, nicht nur für Kunstfreunde.
Gezeigt werden 222 Werke zahlreicher Künstler. Es handelt sich dabei unter anderem um Skulpturen, Glas- und Tafelmalereien sowie um Originalfiguren aus bedeutenden Kirchen. Zu den ausgestellten Künstlern gehören Matthias Grünewald (1475/1480-1528), Lucas Cranach der Ältere (1472-1553) und Hans Baldung Grien (1484-1545). Zu den herausragenden Werken zählen «Christus auf dem Esel» (1350/60) sowie der Passionsaltar des Hausbuchmeisters (um 1480).
Herzstück des neuen Baus ist das ehemalige Kirchenschiff, das von dem Frankfurter Architekten Christoph Mäckler als Skulpturenhalle umgestaltet wurde. Hier sind rund 700 Jahre alte Figuren vom Freiburger Münster zu sehen. Der Chor ist der Barockkunst gewidmet und zeigt unter anderem die begehbare Welte-Orgel, die 1732 und 1733 gebaut worden ist.
Internet: www.augustinermuseum.de
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