| Zehntausende zur «Langen Nacht» erwartet |
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| Sonntag, 21. März 2010 um 09:37 Uhr | ||
Stuttgart/Mannheim (dpa/lsw) - Zehntausende Kunstliebhaber und Nachtschwärmer werden an diesem Samstag zur «Langen Nacht der Museen» in Stuttgart und im Rhein-Neckar-Raum erwartet. In der Landeshauptstadt haben 90 Einrichtungen geöffnet, in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen sind es über 100 Museen, Galerien und Kulturinstitutionen. Im vergangenen Jahr nutzten das Angebot in Stuttgart und im Städtedreieck jeweils 28 000 Menschen. Rund um Kunst, Geschichte und Architektur gibt es ein Programm mit Konzerten, Ballett, DJs, Performances und Literaten. Museen, Galerien, Kirchen und Kultureinrichtungen haben bis in die Nacht hinein geöffnet. Für Kinder beginnt die «Lange Nacht» schon um 17.00 Uhr.
Elf Veranstaltungsorte sind in Stuttgart erstmals dabei. So gewährt der Auto-Zulieferer Mahle Einblicke in sein Firmenmuseum, das der Öffentlichkeit sonst verschlossen bleibt. Premiere feiern auch die Straßenbahnwelt Cannstatt und die Stuttgarter Modellbahnschau. Busse pendeln zwischen den Häusern und fahren die Nachtschwärmer durch die Stadt.
Extra für die Lange Nacht öffnen in Mannheim der Wasserturm und die Kurfürstengruft ihre Türen. Dem Publikum steht zudem der Schlossbunker mit seinem unterirdischen Labyrinth und einer Ausstellung zur jüngeren Stadtgeschichte offen. Auch in Ludwigshafen soll ein ehemaliger Bunker die Menschen anlocken: Der frühere Wassertank des «Oktagon» mit einem Fassungsvermögen von 2,3 Millionen Litern ist erstmals öffentlich zugänglich und soll in der Nacht mit Licht und Tönen «geflutet» werden. In Heidelberg feiert das Schloss ein Fest wie zu Zeiten pfälzischer Kurfürsten und will die Besucher mit einer «fantastischen Illumination» beeindrucken.
Lange Nacht Stuttgart: http://www.lange-nacht.de Lange Nacht Städtedreieck: www.museums-nacht.com
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