| Ex-Machtzentrale von Stasi-Minister wird saniert |
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| Sonntag, 21. März 2010 um 09:37 Uhr | ||
Berlin (dpa) - Die frühere Machtzentrale von Stasi-Minister Erich Mielke in Berlin-Lichtenberg soll saniert werden. Für die Rettung der bröckelnden Substanz von Haus 1 im einstigen Ministerium für Staatssicherheit (MfS) stehen rund elf Millionen Euro bereit, hieß es aus dem Hause von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU). Die Summe müsse bis Ende 2011 ausgegeben sein. Die Arbeiten sollten bis zum Sommer beginnen. Die Gelder stammen aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung. In Haus 1 soll ein Dokumentationszentrum «Repression in der SED-Diktatur» eingerichtet werden. Während der sollen die derzeit in Haus 1 angesiedelten Vereine ausziehen.
Der frühere Stasi-Komplex umfasst rund 22 Hektar mit dutzenden Gebäuden. Bis zu 7000 hauptamtliche Stasi-Mitarbeiter residierten allein hier als «Schild und Schwert» der SED. Vor 20 Jahren, am 15. Januar 1990, hatten aufgebrachte DDR-Bürger die Stasi-Zentrale gestürmt und Akten vor der Vernichtung gerettet. Damit wurde das Ende des Spitzelapparates besiegelt.
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