| Freunde der Kunsthalle lehnen Pläne ab |
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| Montag, 22. März 2010 um 19:47 Uhr | ||
Hamburg (dpa/lno) - Die Freunde der Hamburger Kunsthalle lehnen die Pläne der Kulturbehörde zur Umstrukturierung der Museen ab. «Wir widersprechen dem Vorhaben der Kultursenatorin, durch einen von zehn auf fünf Mitglieder reduzierten Stiftungsrat die alleinige Herrschaft der Kulturbehörde zu installieren», heißt es in einem am Montag veröffentlichten Schreiben. Dadurch werde nichts besser. Das Vorhaben von Kultursenatorin Karin von Welck (parteilos), den Freundeskreisen im Stiftungsrat Sitz und Stimme zu rauben, sei «ein Affront gegenüber dem ehrenamtlichen Engagement der Freunde, deren Geld und Leistungen von der Kulturbehörde eingefordert werden».
Die Kulturbehörde habe bereits seit der Gründung der Stiftung Hamburger Kunsthalle ihre Mehrheit im Stiftungsrat genutzt, um Einfluss auf die Entwicklung des Hauses zu nehmen. «In den vergangenen elf Jahren wurde die Kultursenatorin nicht ein einziges Mal überstimmt. Dies hat nicht verhindert, dass die Hamburger Kunsthalle erneut Kredite aufnehmen musste», heißt es weiter. Die sieben Hamburger Museen sind seit Jahren hoch verschuldet. Mit der Änderung des Hamburgischen Stiftungsgesetzes will die Kulturbehörde «in den nächsten Jahren wieder eine Schwarze Null schreiben».
Internet: www.freunde-der-kunsthalle.de
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