| 28. März bis 24. Mai 2010 „Dreidimensional“ |
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| Montag, 22. März 2010 um 20:39 Uhr | ||
Zu seinem 20. Geburtstag macht das Overbeck-Museum sich und seinen Besuchern ein besonderes Geschenk: Zum ersten Mal öffnet das Haus, das als Nachlassstätte des Worpsweder Malerpaars Fritz und Hermine Overbeck traditionell auf Gemälde spezialisiert ist, sämtliche Säle für zeitgenössische Bildhauerkunst. Sechs Bremer Künstler – Barbara Bartel, Christiane Eberhardt, Claus Haensel, Uwe Hansmann, Alexandra Klawitter und Reinhard Osiander – präsentieren ihre Werke auf zwei Etagen und können damit tatsächlich eine neue Dimension des Sehens eröffnen: Nicht nur die vertraute Umgebung im Alten Packhaus Vegesack wirkt plötzlich anders durch die Körper im Raum, auch die Bilder von Fritz und Hermine Overbeck, die mit ausgewählten Skulpturen in ein Zwiegespräch treten, überraschen in dieser ungewohnten Konstellation.
Bei der Auswahl der dreidimensionalen Arbeiten war ein Leitgedanke besonders wichtig: Die Ausstellung möchte eine möglichst große Bandbreite an unterschiedlichen künstlerischen Positionen beleuchten und die enorme Vielfalt der bildhauerischen Möglichkeiten darstellen. Daher finden sich neben überdimensionierten Holzfiguren minimalistische Bronzeakte, lebensgroße Tiere aus Papier stehen kleinen abstrakten Formen gegenüber. Auch die Materialwahl besticht durch großen Variantenreichtum – von Alabaster über Speckstein, von Pappelholz bis Marmor. So gibt es in jedem Saal etwas anderes zu entdecken, und die Schau lädt zu spannenden dreidimensionalen Begegnungen ein.
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