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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Kunst & Kultur

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Neuer Museumsplan für Hamburg vorgestellt PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 23. März 2010 um 19:56 Uhr

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Hamburg (dpa/lno) - Hamburgs Kultursenatorin Karin von Welck (parteilos) hat am Dienstag die neuen Pläne für die Museen der Hansestadt offiziell vorgestellt. «Das Problem ist, dass die Museen offensichtlich nicht wirklich entschuldet werden konnten und dass die Aufstockung der Mittel auch nicht die Probleme gelöst hat», sagte die Senatorin. Ziel sei es daher, «durch strukturelle Veränderungen bei der Aufstellung der Wirtschaftspläne und der Führungsstruktur dauerhaft eine finanzielle Stabilität zu erreichen». Hintergrund: Seit die ehemals staatlichen Museen 1999 in Stiftungen umgewandelt wurden, haben sie Schulden in Millionenhöhe angehäuft.

 

Grundlage der Neuerungen bilden die Empfehlungen der 2009 von einer Expertenkommission vorgelegten Zwischenbilanz zur Entwicklung der sieben Museumsstiftungen. Danach reichten die Zuschüsse und regulären Erträge für den Grundbetrieb der einzelnen Häuser «im Prinzip aus». Für die Finanzierung von Sonderausstellungen soll ein Fonds in Höhe von zwei Millionen Euro eingerichtet werden.«Damit haben Baden-Württemberg und Bayern gute Erfahrungen gemacht», sagte von Welck. Außerdem übernehme die Stadt kurzfristig die Zinsen für die angefallenen Schulden. Bei erfolgreicher Konsolidierung stellt der Senat für 2013/2014 eine weitere Entschuldung in Aussicht.

 

In den Stiftungsräten werde die Stadt wieder die Mehrheit erhalten. Statt bisher zehn Mitglieder sollen dort in Zukunft sechs Mitglieder sitzen - drei von der Behörde, ein Sachverständiger, ein Vertreter der Freundeskreise und ein Personalratsmitglied. Damit ging die Senatorin auf Kritik der Freundeskreise ein, die ursprünglich nicht mehr in dem Gremium vertreten sein sollten. Für die Stiftung Historische Museen - Hamburgmuseum, Museum der Arbeit, Helms-Museum und Altonaer Museum - soll ein Generaldirektor bestellt werden. Die Kunsthalle erhält einmalig 1,9 Millionen Euro, um das Museum von den finanziellen Problemen um das gestohlene und wieder aufgetauchte Gemälde «Nebelschwaden» von Caspar David Friedrich zu entlasten.

 

Nach Meinung der SPD-Bürgerschaftsfraktion löst die Neustrukturierung nicht die zentralen Probleme der Museen. «Senatorin von Welck verbreitet wortgewaltig Nebelschwaden über der Hamburger Museumslandschaft. Es ist ihr aber offensichtlich nicht bekannt, woher die Defizite der Häuser im Einzelnen stammen und welche Strukturen für die Defizite verantwortlich sind», sagte die SPD- Kulturpolitikerin Christel Oldenburg. Der bereits vor zwei Jahren angekündigte Durchbruch hin zu finanziell ausgeglichenen Museums- Budgets sei noch immer nicht erfolgt. Oldenburg forderte eine «grundsätzliche Diskussion über die Frage, was Museen in Hamburg überhaupt leisten sollen».


 



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