| Biennale für Lichtkunst zeigt Kunst in Wohnzimmern (Mit Bildern) |
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| Donnerstag, 25. März 2010 um 19:44 Uhr | ||
Hamm (dpa/lnw) - Privaträume von 60 Einwohnern aus Hamm, Unna und Umgebung werden bis zum 27. Mai zu Ausstellungsorten für Lichtkunst. Bei der weltweit ersten Biennale für Internationale Lichtkunst werden Installationen von 35 Künstlern unter anderem in Wohnzimmern, Scheunen und Wintergärten gezeigt, berichtete das Projektbüro Biennale am Donnerstag in Hamm. Die Biennale mit dem Titel «open light in private spaces» soll als Beitrag zur Kulturhauptstadt 2010 zeigen, wie Menschen in Bergkamen, Bönen, Fröndenberg, Hamm, Lünen und Unna leben, arbeiten und wohnen.
Der Vorratskeller einer 82 Jahre alten Frau aus Bergkamen wird zum Beispiel ganz in rotes Licht getaucht. Im Dachstuhl eines Bestattungsinstituts in Unna wird ein dreidimensionales Modell des Mondes zu sehen sein und im Therapieraum eines Institutes für Stimm- und Sprachtherapie in Unna sollen drei Projektoren Buchstaben und Zahlen an die Wände werfen.
Die Biennale startet offiziell am 28. März. Die Kunstwerke in Unna, Fröndenberg und Bönen sind an Tagen mit geradem Datum jeweils von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Die privaten Räume in Hamm, Lünen und Bergkamen öffnen an den ungeraden Tagen. Täglich außer mittwochs starten vom Hauptbahnhof in Unna Bustouren zu ausgewählten Räumen in jeweils einer Stadt. Die Biennale für Internationale Lichtkunst soll künftig alle zwei Jahre stattfinden.
Internet: www.biennale-lichtkunst.de
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