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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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«Himmel auf Zeit» in der Hamburger Kunsthalle PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 25. März 2010 um 19:44 Uhr

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Hamburg (dpa/lno) - Im Rahmen des Festivals Kulturfrühling «Himmel auf Zeit ­ die 20er Jahre in Hamburg» zeigt die Kunsthalle bis zum 27. Juni die Vielfalt, die sich in der Kunstszene der Hansestadt nach dem Ende des Ersten Weltkrieges entfaltet hat. In dem Zeitraum zwischen der Begründung der Weimarer Republik und der Etablierung der nationalsozialistischen Diktatur prägten vier Strömungen die avantgardistische Kunstszene: Künstler, die sich an der französischen Malerei orientierten, andere, die dem Expressionismus folgten, der Magische Realismus, sowie ab der zweiten Hälfte der 20er Jahre abstrahierende, sich vom Gegenstand lösende Bildformen.

 

Hamburger Künstler wie Friedrich Ahlers-Hestermann, Alma del Banco und Gretchen Wohlwill ließen sich in Paris von der französischen Malerei anregen. Inspirierend wirkte auf sie vor allem Paul Cézannes Pinselstrich, aber auch Renoir, Matisse und die Errungenschaften der Kubisten fanden Eingang in ihr Werk. Nur wenige Jahre hingegen währte der expressionistische Aufbruch der hiesigen Avantgarde. Er war eine Reaktion auf das Trauma des Ersten Weltkrieges und äußerte sich im Werk des Ehepaars Emil Maetzel und Dorothea Maetzel-Johannsen, in den Bildern des Raumkünstlers und Malers Otto Fischer-Trachau.

 

Anita Rée, Heinrich Stegemann, Otto Rodewald oder der aus Altona stammende Edgar Ende schufen ihr Werk unabhängig voneinander und trotzdem weisen ihre Arbeiten alle in die Richtung des Magischen Realismus ­ einer apolitischen, symbolisch aufgeladenen, häufig von irrationalen Elementen geprägten Variante der Neuen Sachlichkeit. Auch die in die Abstrakte gehenden Künstler Hamburgs arbeiteten nur zum Teil zusammen. Künstler wie Richard Haizmann, Alfred Ehrhardt und Willi Nass entdeckten eigenständige Wege, sich vom Gegenstand zu lösen, indem sie spirituelle und philosophische Anregungen nutzten und sich von Musik inspirieren ließen.

 

Internet: www.himmelaufzeit.de

 



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