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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Benefizabend zugunsten der Städel-Erweiterung mit Vortrag des MoMA-Direktors Glenn D. Lowry ein großer Erfolg PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 25. März 2010 um 19:52 Uhr

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(Frankfurt am Main, 25. März 2010) Der Benefizabend zugunsten der Städel-Erweiterung mit einem Festvortrag von Glenn D. Lowry, Direktor des Museum of Modern Art New York (MoMA), und anschließendem Dinner, der gestern Abend, den 24. März 2010 im Hotel Hessischer Hof in Frankfurt stattfand, war rundum ein großer Erfolg. Jeder einzelne Teilnehmer hat mit seiner beachtlichen Spende maßgeblich dazu beigetragen. Die Summe der Spenden für die einzelnen Plätze wurde von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung auf großzügige Weise verdoppelt. Einen weiteren signifikanten Beitrag zur Gesamtsumme leistete die äußerst generöse Spende von Erivan Haub in der Höhe von 500.000 Euro. Zur Überraschung aller Gäste hatte Erivan Haub bei seiner Rede den ursprünglichen Betrag von 100.000 Euro verfünffacht. Mit der spontanen Geste hat der traditionsbewusste und erfolgreiche Familienunternehmer für seine Frau Helga und die Söhne Karl-Erivan, Georg und Christian jeweils 100.000 gespendet. Insgesamt hat der von Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth initiierte und von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung unterstützte Abend die bemerkenswerte Gesamtsumme von 803.700 Euro eingebracht, die zur Gänze der Städel-Erweiterung zugute kommt. Die Speisen und Getränke wurden dankenswerterweise vom Hotel Hessischer Hof gesponsert, das die Städel-Erweiterung im Rahmen einer umfangreichen Kooperation unterstützt.

Oberbürgermeisterin Petra Roth gab ihrer Freude Ausdruck, dass sich an dem Abend so viele Freunde des Städel zusammengefunden haben, um zur Realisierung des neuen Museumsgebäudes beizutragen. „Es sind ein diese Stadt bis heute prägendes Mäzenatentum und vor allem die immense wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit dieser Stadtgesellschaft, die über Jahrhunderte die großen Projekte bürgerschaftlichen Engagements unserer Stadtgeschichte ermöglichten“, so die Oberbürgermeisterin. Das Städel steht laut Petra Roth „für vieles, was die Stadt Frankfurt ausmacht: Werten und Traditionen verpflichtet zu bleiben und gleichzeitig allem Neuen wach und aufgeschlossen gegenüberzutreten. Es schlägt Brücken zwischen den alten Meistern und der Avantgarde, ist international und doch wie keine andere Institution lokal verwurzelt.“

Dr. Michael Endres, Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und Mitglied des Städel-Kuratoriums, dankte allen Gästen und Förderern und sah sich in seinem Engagement für das Städel – die Stiftung hatte 2007 mit sieben Millionen Euro den Grundstein für die Finanzierung des 30 Millionen Euro teuren Erweiterungsbaus gelegt – bestätigt. „Die Hertie-Stiftung leistet mit ihrem Engagement für das Städel einen Beitrag zum kulturellen Leben Frankfurts. Ich denke, wir können heute sagen, dass die Stiftung in den letzten Jahren mit dazu beigetragen hat, die urbane Qualität des Kulturstandorts Frankfurt zu erhöhen“, sagte Michael Endres.

Eine Brücke von Frankfurt nach New York schlug Glenn D. Lowry, seit 1994 Direktor des Museum of Modern Art New York. In seinem Festvortrag „Expanding the Museum: Developing and Operating a Cultural Institution in the 21st Century“ sprach er über Herausforderungen und Chancen der Institution Museum. Das MoMA zählt weltweit zu den herausragenden Museen und wurde unter der Leitung von Glenn D. Lowry in den letzten Jahren in bemerkenswerter Weise erweitert. Zu Lowrys wichtigsten Initiativen gehören in diesem Zusammenhang die Fundraising-Kampagne für die Renovierung, Vergrößerung und Ausstattung des Museums mit einem Volumen von 900 Millionen Dollar sowie die Neubelebung und Fortentwicklung des MoMA-Programms für zeitgenössische Kunst. Als einer der profiliertesten und erfolgreichsten Museumsdirektoren unserer Zeit gab der MoMA-Direktor Einblicke in die Struktur des MoMA und des seit 1999 angegliederten P.S.1 Contemporary Art Center sowie einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

Städel-Direktor Max Hollein dankte dem Festredner, dem Gastgeber Hotel Hessischer Hof sowie allen Förderern und Mitwirkenden für ihre großartige Hilfe. Die Unterstützung jedes Einzelnen habe den Abend zu diesem großen Erfolg werden lassen. „Durch die Förderung der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung konnte das an sich schon beeindruckende Ergebnis nochmals signifikant gesteigert werden. Gemeinsam mit der außerordentlich großzügigen Spende von Erivan und Helga Haub wurden unsere Erwartungen mehr als übertroffen“, so Hollein. „Ich freue mich ganz besonders“, sagte Hollein, „dass unser Erweiterungsvorhaben so stark in der Frankfurter Gesellschaft verankert ist und gleichzeitig durch einen international so erfolgreichen Museumsexperten wie Glenn D. Lowry Unterstützung findet.“ Mit dem Erweiterungsprojekt lege das Städel nicht nur wichtige Weichen für die Zukunft, sondern setze auch die Tradition des Hauses fort, die sich nicht zuletzt durch ein starkes bürgerliches Engagements auszeichne.

Das Hotel Hessischer Hof hat das Städel nicht nur anlässlich des Benefizabends äußerst großzügig durch Sachspenden und Serviceleistungen im Wert von 26.000 Euro unterstützt, sondern bereits im Vorfeld tatkräftig für die Erweiterung des Städel gesammelt. Die Gäste des Hessischen Hofes konnten vor Ort spenden, und für alle verkauften Hotelzimmer kam vom 1. November 2009 an vier Monate lang ein Teil der Einnahmen der Städel-Erweiterung zugute. Auch nach außen hat das Hotel Hessischer Hof ein deutliches Statement für die Unterstützung der Städel-Erweiterung gesetzt: Ein großer gelber Benefizstiefel – das Erkennungszeichen der Spendenkampagne – steht seit November auf dem Hotelvorplatz. Der gespendete Betrag in der Höhe von 4.500 Euro wurde von Seiner Königlichen Hoheit Heinrich Donatus Prinz von Hessen, Vorstandsmitglied der Hessischen Hausstiftung, der Eigentümerin und Betreiberin des Hotels Hessischer Hof, anlässlich des Benefizabends an Städel-Direktor Max Hollein übergeben. Für Heinrich Donatus Prinz von Hessen ist das Engagement für das Städel „ein ebenso persönliches wie wichtiges Anliegen. Die Internationalität der Stadt Frankfurt wird neben dem Wirtschaftsfaktor wesentlich von der Qualität und Vielfalt des Kulturangebotes bestimmt. Damit das auch in Zukunft so bleibt, müssen sich viele für Kultur nicht nur interessieren, sondern auch engagieren.“



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