| Zwei neue Ausstellungen im Arp Museum |
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| Samstag, 27. März 2010 um 08:09 Uhr | ||
Remagen (dpa/lrs) - Zwei neue Ausstellungen zur Malerei unter Zeitdruck und der Fotografie in Laboren und zeigt von diesem Sonntag an das Arp Museum in Remagen (Kreis Ahrweiler). In der Schau «In Erwartung blitzschneller Wunder» (bis 8. August) werde mit Karl Otto Götz dabei einer der Protagonisten der sogenannten informellen Malerei präsentiert, teilte das Museum mit. «Die Schnelligkeit war für mich ein notwendiges Mittel, um den Grad der bewussten Kontrolle auf ein Minimum herabzudrücken», zitierte das Haus den 1914 geborenen Maler, der zur Eröffnung der Ausstellung kommen will.
Durch diese Art des Malens seien Formverläufe und Texturen entstanden, die ihm «bei langsamer, kontrollierter Malerei nicht gelungen wären», sagte Götz. Insgesamt werden laut Museum rund 50 Arbeiten der Jahre 1942 bis 2009 gezeigt. Sie führten die Entwicklung des Künstlers und die Bandbreite seines Schaffens vor Augen. Das Spektrum reiche dabei von frühen grafischen Blättern über Gemälde bis hin zu plastischen Werken.
Bis zum 18. Juli zeigt das Arp Museum zudem Fotografien der Künstlerin Simone Demandt im Großformat. In der Serie «Dunkle Labore» bilden die Fotos wissenschaftliche und industrielle Forschungslabore bei Nacht ab, die nur minimal erleuchtet sind. So biete sich den Besuchern der Blick in eine geheimnisvolle Welt, die sonst nur von wenigen Menschen betrachtet werden könne und doch unmittelbar an den Raum des täglichen Lebens anschließe, hieß es vom Museum.
Museum: www.arpmuseum.org
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