| Protest gegen Kürzungspläne bei Kultur in Dessau |
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| Montag, 29. März 2010 um 14:10 Uhr | ||
Dessau-Roßlau (dpa/sa) - Rund 300 Menschen haben Samstag in Dessau-Roßlau gegen einen finanziellen Kahlschlag bei Kultur- und Freizeiteinrichtungen protestiert. Sie zogen zunächst in einem Demonstrationszug durch die Stadt und versammelten sich später zu einer Kundgebung. Zu der Aktion aufgerufen hatte die Bürgerinitiative «Land braucht Stadt», die seit einiger Zeit gegen Überlegungen der Stadtverwaltung mobil macht, 13,5 Millionen Euro einzusparen. Die Kommune prüft etwa eine Halbierung der kommunalen Zuschüsse für das Anhaltische Theater. Auch Bibliotheken, Museen, Freibäder und Vereine sollen weniger Geld bekommen, entschieden ist noch nichts.
Ein Sprecher der Initiative kündigte weitere Protestaktionen in den kommenden Tagen und Wochen an. Er erinnerte daran, dass das Bündnis bereits 10 000 Unterschriften gegen die Pläne gesammelt habe. An der prekären Situation trage auch das Land Schuld, weil Dessau- Roßlau im Rahmen des erst jüngst veränderten kommunalen Finanzausgleichs weniger Geld erhalte als die beide anderen kreisfreien Städte Magdeburg und Halle.
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