| Kunst-Linien in Karlsruhe und Budapest gemalt |
|
|
|
| Montag, 29. März 2010 um 14:10 Uhr | ||
Karlsruhe (dpa/lsw) - Mit großen Farbtöpfen und gezückten Pinseln haben zwei Künstlerinnen aus Karlsruhe und ihr Team am Sonntag letzte Hand an ihr Projekt «Luftlinie Karlsruhe - Budapest» gelegt, um beide Städte zumindest symbolisch zu verbinden. Mit der Linie aus farbigen Punkten wollen Ulrike Israel und Bernadette Hörder nach eigenen Angaben die Richtung vorgeben - und zwar deutlich, sichtbar und über eine Länge von insgesamt acht Kilometern in der badischen Metropole und der ungarischen Hauptstadt. Die gemalte Strecke durch beide Städte solle die exakte Richtung anzeigen, in der Budapest von der Fächerstadt aus gesehen liegt und umgekehrt, erklärte Ulrike Israel am Sonntagmorgen. Wegen des regnerischen Wetters verlaufe die Farbe hier und dort zwar ein wenig. «Aber ein paar Wochen wird das das Ganze schon halten», sagte sie.
Anlass für das ungewöhnliche Projekt der Künstlerinnen sind die «Europäischen Kulturtage 2010», die traditionell alle zwei Jahre in Karlsruhe stattfinden. In einem zweiten Teil der Aktion waren deutsche und ungarische Künstler mit ihren Ateliers in die Werkhallen von mittelständischen Unternehmen umgezogen und hatten gemeinsam mit den Firmen und deren Produkten Kunst kreiert.
Die beiden Künstlerinnen hoffen, dass die gezogene Linie - unterbrochen lediglich von Mauern und Hauswänden - sechs Wochen lang an das Gastland der Kulturtage erinnert.
|
























































