| Museumsrundgang - 31.03.2010 |
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| Mittwoch, 31. März 2010 um 09:08 Uhr | ||
Kunst neuer Wirtschaftsmächte in London
London (dpa) - Brasilien, Russland, Indien und China - die sogenannten BRIC-Staaten sind im Kommen, auch in der Kunst. Das Auktionshaus Phillips de Pury versteigert daher erstmals gemeinsam Werke von zeitgenössischen Künstlern aus den aufstrebenden Wirtschaftsmächten. Mit der Auktion wolle man auf das «wachsende Interesse» an diesen Ländern reagieren, teilte Phillips mit. Unter den Werken sind Fotografien, Gemälde sowie Design-Stücke. Die Versteigerung findet am 23. und 24. April in der Saatchi-Galerie in London statt, in den Tagen davor ist dort die Ausstellung zu besichtigen.
Die Queen auf der Banknote
London (dpa) - Seit genau 50 Jahren ziert das Porträt von Königin Elizabeth II. Großbritanniens Banknoten - ihr Kopf gehört damit zu einem der meistgedruckten auf der Welt. Wie die Queen auf die Banknote kam und welche Veränderungen sie darauf über die Jahre durchlaufen hat, zeigt eine neue Ausstellung im Museum der Bank of England in London. Unter dem Titel «A Decoration and Safeguard» - zu deutsch etwa: Dekoration und Sicherheitsmaßnahme - geht es auch um die Fälschungssicherung von Geld. Am 17. März 1960 war erstmals ein Ein-Pfund-Schein mit dem Bild der Queen herausgekommen. Bis heute wurden fünf verschiedene Porträts gedruckt. Vorher waren die Monarchen-Köpfe laut Bank of England eher auf Münzen zu sehen gewesen. Die Schau läuft bis zum 4. Juni.
Orsay-Museum stellt erstmals Meyer de Haan aus
Paris (dpa) - Der holländische Maler Meyer de Haan ist vor allem wegen der Porträts bekannt, die Paul Gauguin von ihm entworfen hat. «Meyer de Haan (1852-1895)» heißt die Werkschau im Pariser Orsay-Museum, das diesem Künstler aus dem Kreis um Gauguin erstmals eine Ausstellung widmet. Dieser in Amsterdam geborene Maler, der zunächst unter dem Einfluss Rembrandts stand, gehörte nach seinem Umzug nach Paris der Schule von Pont-Aven an, die den Impressionismus weiter in Richtung Synthetismus entwickelte. Die rund 30 Werke zählende Ausstellung dauert bis 20. Juni.
Kunst rund ums Meer in Valencia
Valencia (dpa) - Das Meer als Quelle der Inspiration: Unter diesem Motto steht eine Ausstellung im Institut für Moderne Kunst der ostspanischen Hafenstadt Valencia (IVAM), die noch bis zum 18. Mai rund 40 Gemälde, Skulpturen und Fotografien verschiedener Künstler und Epochen zeigt. Zu sehen sind Werke von Joaquín Sorolla, Ignacio Pinazo, Germaine Krull, Lothar Schreyer, Eduardo Arroyo oder Gerhard Richter, die das Meer selbst darstellen oder dieses als Sinnbild benutzen. «Wasser ist für den Künstler oftmals Konzept und zugleich die Materie, aus dem die Träume geschaffen sind», meinte Ausstellungskommissar Vincenzo Trione.
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