| Einheitsdenkmal-Wettbewerb mit «großer Resonanz» |
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| Mittwoch, 31. März 2010 um 09:08 Uhr | ||
Berlin (dpa) - Der neue Wettbewerb für das Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin ist laut Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) auf große Resonanz gestoßen. 382 Künstler und Architekten hätten teilgenommen. «Dies zeigt nach wie vor das große Interesse an dem Projekt», teilte Neumann mit. Nun sollen 30 Teilnehmer ausgewählt werden, die Entwürfe ausarbeiten. Der Sieger soll am 3. Oktober, dem 20. Jahrestag der Deutschen Einheit, vorgestellt werden.
Der erste Wettbewerb war 2009 gescheitert, weil die notwendige Anzahl von etwa 20 geeigneten Vorschlägen nach Ansicht der Jury nicht zusammenkam. Das Verfahren wurde deshalb abgebrochen. Beim neuen Wettbewerb gab es Änderungen. Das Denkmal soll nur noch an die friedliche Revolution 1989 erinnern. Der Plan, auch Freiheitsbewegungen der vergangenen Jahrhunderte zu würdigen, wurde fallengelassen.
Ein Preisgericht wird den Siegerentwurf auswählen. Das Denkmal für Freiheit und Einheit soll ein «nationales Symbol» in der Mitte der deutschen Hauptstadt werden. Standort soll der Sockel des ehemaligen Nationaldenkmals für Kaiser Wilhelm I. auf der Schlossfreiheit sein.
Internet: www.wettbewerb-denkmal.de
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