| Werke von Sandro Botticelli |
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| Dienstag, 11. Mai 2010 um 06:28 Uhr | ||
Hamburg (dpa) - Nymphen, Göttinnen, Madonnen - in der Bilderwelt des Sandro Botticellis nehmen Frauen einen besonderen Platz ein. Der Florentiner Maler, der vor 500 Jahren am 17. Mai gestorben ist, gilt als einer der wichtigsten Repräsentanten der italienischen Renaissance. Eine Auswahl seiner bekanntesten Werke:
- «Weibliches Idealbildnis» (um 1480, Mischtechnik auf Holz, Originalgröße 82 x 54 Zentimeter, Frankfurt/Main, Städel Museum): Das Porträt zeigt ein Bildnis der Simonetta Vespucci. Sie galt zu Zeiten Botticellis als die schönste Frau von Florenz.
- «Frühling» («Primavera», um 1482, Tempera auf Holz, 203 x 314 cm, Florenz, Uffizien): Das querformatige Hochzeitsbild gilt als das größte Tafelbild mythologischen Inhalts aus dem 15. Jahrhundert.
- «Minerva und Kentaur» (um 1482/83, Tempera auf Leinwand, 207 x 148 Zentimeter, Florenz, Uffizien): In der allegorischen Darstellung bändigt Minerva mit ihrer Weisheit und Tugend den wollüstigen Kentauren.
- «Geburt der Venus» (um 1485, Tempera auf Leinwand, 172 x 278 cm, Florenz, Uffizien): Das lebensgroße Bildnis der nackten Liebesgöttin in einer Muschelschale zeigt deren Ankunft in Zypern. Der amerikanische Künstler Andy Warhol verewigte Botticellis Venus in seiner Pop-Art-Manier.
- «Venus und Mars» (um 1485, Tempera und Öl auf Holz, 69 x 173 cm London, Nationalgalerie): Auffallend ist der Rollentausch, einer bekleideten Venus liegt der nackte Mars gegenüber.
- «Maria, das Kind anbetend» (um 1490, Tempera und Gold auf Leinwand, 122 x 80 cm, Edinburgh, Nationalgalerie von Schottland): Das Marienbild gilt als eine der schönsten Madonnendarstellungen.
- «Die Versuchung Christi» (1481/82, Fresko, 345 x 555 cm, Vatikan, Sixtinische Kapelle, Rom): Ebenso wie Botticellis zweite Fresko «Die Jugend des Moses» in der Kapelle ein Auftrag von Papst Sixtus IV.
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