| Kunst satt im Wendland |
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| Mittwoch, 12. Mai 2010 um 06:23 Uhr | ||
Lüchow (dpa/lni) - Kunst satt gibt es wieder im Wendland: Rund 600 Künstler aus ganz Deutschland laden zwischen Himmelfahrt und Pfingsten zur kulturellen Landpartie auf die Dörfer ein. An mehr als 100 Ausstellungsorten öffnen Kunsthandwerker und Künstler dann zum 21. Mal Scheunentore, Werkstatttüren und Gärten. Die Vielfalt ist groß: Hochklassige, zeitgenössische Kunst- und Handwerksarbeit ist genauso dabei wie «liebevoller Dilettantismus», sagte ein Sprecher der Veranstaltungsreihe. Das zwölftägige Spektakel bietet mehr als 470 Veranstaltungen aus Musik-, Theater- und Kabarettszene.
Jährlich kommen rund 30 000 Gäste zur Landpartie ins niedersächsische Wendland, die 1989 aus der Widerstandsszene gegen Atomkraft entstand. Auch 2010 wird es wieder zahlreiche Aktionen zum Atomausstieg geben. «Watt bewegt uns» und «Wattwandern» sind Titel von künstlerisch-spielerischen Auseinandersetzungen. In der «Alten Sargtischlerei» in Hitzacker werden Ideen für eine alternative Nutzung des Bergwerks im Salzstock Gorlebens gezeigt und prämiert.
Eine Landschaftsaktion mit künstlerisch gestalteten Fahnen über die ehemalige Grenze wird das Wendland und die Altmark in Sachsen-Anhalt verbinden. Zwei Fahrradbuslinien touren regelmäßig mit passenden Anschlüssen von den Bahnhöfen durch die Region.
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