| Internationales Künstlerhaus Villa Concordia |
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| Montag, 17. Mai 2010 um 06:51 Uhr | ||
Bamberg (dpa/lby) - Das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg soll das kulturelle Leben in der Region bereichern und die Beziehungen des Freistaat zu anderen Ländern vertiefen. Seit 1998 können dort bis zu zwölf Künstler aus Deutschland und je einem anderen Land aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur und Musik ein Jahr lang ungehindert arbeiten.
Finanziert wird der Aufenthalt aus einem Fonds, der aus Privatisierungserlösen des Freistaats gebildet wurde. Die Stipendien dienen nicht der Nachwuchsförderung. Vielmehr sollen bereits etablierte Künstler in dem fast 300 Jahre alten Gartenpalast und einem modernen Anbau Zeit und Raum finden, Projekte zu konzipieren, zu realisieren oder fertigzustellen.
Bei Ausstellungen, Lesungen und Konzerten können sie sich und ihre Arbeit in der Villa Concordia und in Zusammenarbeit mit Partnern und anderen Institutionen aber auch über Bamberg hinaus einem möglichst großen Publikum präsentieren. Seinen Anspruch definiert das Künstlerhaus prägnant: Die neue Kunst soll ins Gespräch kommen, soll gelesen, gesehen und gehört, soll erfahren werden. Nicht nur der Künstler, sondern auch der Leser, Betrachter und Hörer verleihen der Kunst ihre Existenz, ihre Lebendigkeit.
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