| Farbiges Gipfeltreffen - Jawlensky und Albers in Bottrop |
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| Montag, 17. Mai 2010 um 06:51 Uhr | ||
Bottrop (dpa/lnw) - Auf den ersten Blick haben die Bilder von Joseph Albers und Alexej von Jawlensky keine Gemeinsamkeiten: Die Bedeutung der Farbe im Werk der beiden Meister der Moderne hat jetzt eine Ausstellung im Albers-Museum von Bottrop zum Thema. Jeweils rund 50 Malereien der zwei Künstler werden hier vom 16. Mai bis zum 29. August zu sehen sein. Der Titel der Schau lautet «Farbe.Abstraktion.Serie», teilte das Museum am Donnerstag mit.
«Für beide Künstler entwickelt sich jedes Werk primär aus der Farbe, deren lebendige Wirkkraft in Serien entfaltet wird», bringt Museums-Direktor Heinz Liesbrock seine Ausstellung auf den Punkt. Während der aus Bottrop stammende Albers (1864-1941), eine der prägenden Gestalten des Bauhauses, in seinen geometrisierenden Quadraten vor allem die Wirkung farbiger Flächen untereinander thematisiert, steht bei dem aus Russland stammenden Jawlensky (1888- 1976) die Emotion durch Farbe obenan. Zum Bindeglied zwischen den abstrakten Untersuchungen von Albers und den schematisierten Gesichtern Jawlenskys gehört jedoch die äußerste Formverknappung, der Einsatz intensiver Farbe und die Abkehr von allen erzählerischen Bild-Inhalten.
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