| Henrys Moores «Schmetterling» zurückgekehrt |
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| Montag, 17. Mai 2010 um 06:51 Uhr | ||
Berlin (dpa) - Henry Moores berühmter «Schmetterling» ist nach einer aufwendigen Restaurierung an seinen angestammten Platz in Berlin zurückgekehrt. An diesem Freitag soll die zehn Tonnen schwere Bronzeskulptur vor dem Haus der Kulturen der Welt feierlich wiedereingeweiht werden.
Die hochabstrakte Plastik, mit Originaltitel «Large Divided Oval: Butterfly» ist die letzte öffentliche Arbeit des britischen Bildhauers vor seinem Tod 1986. Sie «schwebte» seit einem Vierteljahrhundert über dem Spiegelteich vor dem Kulturhaus und wurde jetzt in einer Bildgießerei im Stadtteil Charlottenburg neu beschichtet und poliert.
Wie schon der Abtransport war auch die Rückkehr eine schwierige Sache. Für die Fahrt war ein Spezialtransporter nötig. Ein Telekran hob dann das Bronzeungetüm auf den neuen Sockel im abgelassenen See, wie Pressesprecherin Anne Maier berichtete. Auf Rat der Fachleute wurde die Skulptur erstmals auch verankert. «Das war eine heikle Geschichte», so Maier.
Am Freitag soll der «Schmetterling» bei einer original britischen Teaparty unter einem 400 Quadratmeter großen Tuch enthüllt werden. Richard Calvocoressi, der Direktor der Henry-Moore-Stiftung in Großbritannien, hält die Einweihungsrede.
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