| Grafik von Olbricht und Behmer im Schiller-Museum |
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| Montag, 17. Mai 2010 um 06:51 Uhr | ||
Weimar (dpa/th) - Das Schiller-Museum in Weimar widmet den Grafikern Alexander Olbricht (1876-1942) und Marcus Behmer (1879-1958) eine Sonderausstellung. Seit Donnerstag zeigt das Museum eine Auswahl von Arbeiten der beiden mit einander befreundeten Künstler, deren Namen unter anderem mit Publikationen des Insel-Verlages verbunden sind. Die Klassik Stiftung Weimar hatte im vergangenen Jahr 150 ausgewählte Zeichnungen Olbrichts aus dessen Familiennachlass sowie rund 80 bibliophile Werke von Marcus Behmer, meist mit Originalgrafiken und Widmungen, erworben. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 29. August.
Das Werk von Olbricht und Behmer gilt nach Angaben der Klassik Stiftung Weimar bei Kunstfreunden als Geheimtipp. Beide verband mehr als 40 Jahre lang eine enge Freundschaft, die ihre Wurzeln in Weimar hatte. Der in Breslau geborene und an der dortigen Kunstakademie ausgebildete Olbricht wurde 1921 zum Professor an der Staatlichen Hochschule für bildende Kunst in Weimar berufen. Behmer hatte mit Förderung des Schriftstellers Otto Julius Bierbaum seine künstlerische Arbeit als Autodidakt begonnen. Der Jugendstilkünstler arbeitete unter anderem für die Münchener Satirezeitschrift «Simplicissimus».
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