| Max-Klinger-Haus erwartet rund 7000 Besucher |
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| Montag, 17. Mai 2010 um 06:51 Uhr | ||
Naumburg (dpa/sa) - Das Max-Klinger-Haus in Naumburg-Großjena (Burgenlandkreis) erwartet in diesem Jahr rund 7000 Besucher. In dem einzigen erhalten gebliebenen Atelier und Wohnsitz des Leipziger Malers, Grafikers und Bildhauers Max Klinger (1857-1920) wird mit einer Sonderausstellung an den 90. Todestag erinnert. «Wir sind mit der Besucherresonanz zufrieden», sagte Museumsmitarbeiterin Verena Kerber. Seit Saisoneröffnung im April kamen bislang rund 1000 Menschen in das idyllisch gelegene Klinger-Haus. Die Sonderausstellung und das Museum sind bis zum 7. November geöffnet.
«Wir zeigen hier erstmals zehn Grafiken aus dem Zyklus "Vom Tode. Erster Teil"», erläuterte Kerber. Die Bilder entstanden 1885. Mit dem Tod als Motiv habe sich Klinger seit seiner Jugend beschäftigt. Zu sehen sind unter anderem ein Schiffsunglück und der Tod eines alten Mannes.
Klinger war einer der gefragtesten deutschen Künstler seiner Zeit und Vizepräsident des Deutschen Künstlerbundes. Er erwarb das Haus 1903 zusammen mit einem Weinberg. Hier entstanden zahlreiche seiner Werke. 1919 verlegte Klinger seinen Hauptwohnsitz nach Großjena. Am 4. Juli 1920 starb er auf dem «Klingerberg», wo er auch seine letzte Ruhestätte fand.
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