| Galerie zeigt im Luise-Jahr preußische Klassizisten |
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| Montag, 17. Mai 2010 um 06:51 Uhr | ||
Neustrelitz (dpa/mv) - Plastiken aus der «Hoch-Zeit der Bildhauerei im klassizistischen Preußen» zeigt die Galerie in der Schlosskirche Neustrelitz in diesem Sommer. Die Ausstellung mit 25 Kunstwerken von acht Bildhauern, darunter Christian Daniel Rauch und Johann Gottfried Schadow, wurde am Sonntag eröffnet. Sie steht im Zeichen des 200. Todestages der Königin Luise von Preußen (1776- 1810), die aus Mecklenburg-Strelitz stammte.
Zu den herausragenden Exponaten zählte Kuratoriumsmitglied Georg Huschke Rauchs «Kleine Quadriga», ein Bronzeabguss der Quadriga vom Kreuzberg-Denkmal Berlin, die etwa um 1825 entstand. Wichtig seien auch die bronzene Luise-Büste von Schadow sowie die von Albert Wolff geschaffene Statuette des Großherzogs Georg, dem Bruder Luises. Zu sehen seien auch weitere Skulpturen aus der Zeit Luises, wie dem französischen Heerführer Napoleon und Preußenkönig Friedrich Wilhelm III. Preußen war in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in der Bildhauerei führend in Deutschland. Die Ausstellungsstücke sind Leihgaben unter anderem von der Stiftung Stadtmuseum Berlin, dem Kunstgussmuseum Lauchhammer sowie dem Leipziger Museum der Bildenden Künste.
Die Ausstellung in der zehnten Saison der Plastikgalerie ist die einzige in diesem Jahr. Sie ist bis zum 5. September zu sehen. In den vergangenen neun Ausstellungssommern zählte die Galerie in der denkmalgeschützten Schlosskirche rund 56 000 Besucher. Die Kirche wurde 1855 bis 1859 von dem Schinkel-Schüler Friedrich Wilhelm Buttel errichtet.
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