| Ausstellung hinterfragt Regeln des Kunstbetriebs |
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| Freitag, 21. Mai 2010 um 07:21 Uhr | ||
Heidelberg (dpa/lsw) - Bekannte Künstler gelten als gute Künstler. Doch was macht «gute» Kunst aus und gibt es überhaupt objektive Kriterien dafür? Dieser Frage geht «Die Perfekte Ausstellung» im Heidelberger Kunstverein nach, die morgen (Freitag/1900) eröffnet wird. Gängige Praxis ist es mittlerweile, Künstler nach ihrem Bekanntheitsgrad in Rankings einzustufen. Wenn diese Listen etwas über künstlerische Qualität aussagen, muss es möglich sein - so die Idee des Heidelberger Kunstvereins - die perfekte Ausstellung zu errechnen. Acht internationale Künstler präsentieren in Heidelberg höchst unterschiedlichen Werke und zeigen damit, dass Kunst letztlich im Auge des Betrachters liegt. Der weiterer Teil der Ausstellung nimmt die Kommerzialisierung des Kunstbetriebs aufs Korn.
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