| Mehr als 100 000 Besucher in Türckischer Cammer |
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| Dienstag, 25. Mai 2010 um 06:32 Uhr | ||
Dresden (dpa/sn) - Mehr als 100 000 Menschen aus aller Welt haben die Türckische Cammer seit ihrer Eröffnung Anfang März im Dresdner Residenzschloss besucht. Das teilten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit. Die Ausstellung sei «ein weiteres kulturelles Glanzstück» neben dem Grünen Gewölbe. Über 600 Stücke orientalischer Kunst des 15. bis 19. Jahrhunderts, die sächsische Kurfürsten und Könige zusammentrugen, zeugen dort von der Faszination des Orients.
Der Freistaat investierte 5,7 Millionen Euro in die Neuschöpfung der Schau, die die umfangreichste und größte Sammlung osmanischer Kunst in Deutschland nach 70 Jahren wieder in ihrer Fülle zeigt. Die Türckische Cammer war seit 1614 ein eigener Sammlungsbereich der Rüstkammer und bis 1942 in anderer Form im Johanneum zu sehen. Seit dem Zweiten Weltkrieg hatte die Waffen, Rüstungen, Kleidung und Reitzeuge umfassende Sammlung nur begrenzte Ausstellungsmöglichkeit in der Sempergalerie des Zwingers.
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