994VD7Q3Z85H


Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



Zufallsbild aus meinem Shop

Unseren Feed abonnieren!

Kunst & Kultur

social bookmarks





Matschie: Kultur als Wirtschaftsfaktor nutzen PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 25. Mai 2010 um 06:32 Uhr

Share

 

Sondershausen (dpa/th) - In der Spardebatte will Kultusminister Christoph Matschie (SPD) Theater und Orchester aus der Schusslinie bringen. «Kultur ist nicht das Sahnehäubchen, Kultur ist die Hefe im Teig - ein entscheidender Entwicklungsfaktor», sagte Matschie auf dem Kulturforum in Sondershausen. Das Kulturforum war am Freitag der Auftakt zur Erarbeitung eines Leitbildes, in dem die künftigen Schwerpunkte der Thüringer Kulturpolitik gesetzt werden sollen.

 

«Kultur ist für Thüringen ein prägendes Element», sagte Matschie. Ob Goethe, Bach oder Luther - das Bild Thüringens in der Welt werde sehr stark von Kultur geprägt. «Das müssen wir viel stärker nutzen.» Deswegen dürfe es in der Debatte auch nicht nur um den nächsten Haushalt gehen. Im Mittelpunkt müsse das kulturelle Selbstverständnis des Freistaats für die nächsten 15 bis 20 Jahre.

 

Die Kulturinitiative Thüringen begrüßte die breite öffentliche Diskussion. Dabei dürften die Kulturschaffenden und Kulturfunktionäre jedoch nicht unter sich bleiben, sagte Vorsitzender André Störr. Entscheidend sei, «dass nicht nur die Empfänger der Zuwendungen an das Selbstbild Thüringen als Kulturland glauben, sondern alle hier lebenden Menschen, einschließlich der Finanzpolitiker». Wie ernst es der Regierung mit der Kultur sei, werde sich spätestens in den Haushaltsverhandlungen zeigen.

 

Für den Geschäftsführer der Kulturpolitischen Gesellschaft in Bonn, Norbert Sievers, muss die Kultur ein Vorbild beim Sparen bieten. «Großprojekte wie die neue Elbphilharmonie in Hamburg können wir uns zurzeit nicht leisten. Das ist für die Stimmung fatal.» Gleichzeitig warnte er die Kommunen davor, die Kultur kaputt zu sparen. Theater, Museen und andere kulturelle Einrichtungen zählten zu den entscheidenden Standortfaktoren.    

 

«Wir müssen den soliden Haushälter hervorkehren, um die Position der Kultur nicht zu schwächen», sagte Sievers, der auf dem Forum einen Vortrag hielt. Die Kultur verfüge in der aktuellen Spardebatte über starke Fürsprecher und gute Argumente, dürfe ihrerseits aber nicht die Augen vor der Realität verschließen. «Besonders im Klassikbereich fehlt das Publikum. Die Zahl hat sich in den vergangenen Jahrzehnten halbiert. Deshalb wird in den nächsten Jahren das ein oder andere Haus schließen müssen.»

 

Diese bedrohliche Entwicklung dürfe jedoch nicht dazu führen, «dass wir den Kopf in den Sand stecken». Vielmehr setzt der Soziologe auf neue Initiativen. «Die Kultur muss zeigen, dass sie lebt: "Wir tun was" - das muss das Signal sein.» Dafür sollte auch die Kulturfinanzierung überprüft werden. «Im Moment fließt das Geld noch immer in die großen Tanker; die freie Szene, die viel neues Publikum heranzieht, geht oft leer aus.»

 

Für Thüringens engmaschiges Theater- und Orchesternetz sieht Sievers die Chance im Tourismus. Allerdings gebe es keine Gewähr, dass der Kulturtourismus wirklich trägt. Bei kulturellen Leuchttürmen wie Weimar, die bundesweite Ausstrahlung besitzen, müsse auch der Bund in die Verantwortung genommen werden.

 



Kommentare (0)
Kommentar schreiben
Ihre Kontaktdetails:
Kommentare:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img]   
:D:angry::angry-red::evil::idea::love::x:no-comments::ooo::pirate::?::(
:sleep::););)):0
Security
Bitte geben Sie den Anti-Spam-Code aus diesem Bild ein.