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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Kunst & Kultur

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Schumann in Düsseldorf - komplett und international Von Constanze Schmidt, dpa PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 25. Mai 2010 um 06:32 Uhr

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Düsseldorf (dpa) - Im Juni jährt sich der Geburtstag des romantischen Komponisten Robert Schumann zum 200. Mal. In Düsseldorf trat er 1850 seine einzige feste Stelle als städtischer Musikdirektor an - und dort feiert man ihn nun ein ganzes Jahr lang. Bis Silvester soll tatsächlich alles erklungen sein, was Schumann jemals komponiert hat. Einen Höhepunkt erreicht das Gedenkjahr nun beim «Schumannfest Düsseldorf» (28. Mai bis 14. Juni).

 

Das Festival will vor allem den progressiven Romantiker würdigen und neue Perspektiven auf sein Schaffen eröffnen, erklären die Veranstalter. Exemplarisch stehe dafür das Lied-Programm «Von fremden Ländern und Menschen», dessen Titel auf das gleichnamige erste Klavierstück aus den «Kinderszenen» anspielt. Der amerikanische Star- Bariton Thomas Hampson hat die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen, das sich als «Forschungsreise» versteht und um Schumanns Liedschaffen und dessen zeitgenössisches Echo in sieben Ländern zwischen Korea und Estland kreist.

 

Der Original-Schumann trifft in den Düsseldorfer Konzerten teils auf volkstümlich Traditionelles oder wird mit neuen Werken konfrontiert, die im Auftrag des Goethe-Institutes und des Schumannfestes eigens komponiert worden sind. Im Vorfeld des Festivals sind diese Experimente in den mehreren Ländern nun bereits als Probeläufe über die Bühne gegangen.

 

Im estnischen Tallinn etwa kam es zu einer intensiven Begegnung von Schumann, estnischer Folklore und Avantgarde. In der stolzen, noch winterlichen Hansestadt, die insbesondere als Chorstadt berühmt ist, bildete Schumanns «Mondnacht» den Fokus eines stillen und hochkonzentrierten Konzertes. Im Zentrum des Abends stand die Uraufführung einer zeitgenössischen «Mondnacht» der estnischen Komponistin Helena Tulve: eine faszinierend transparente, atmosphärisch dichte Komposition.

 

Anders und zugleich in seiner stillen Melancholie doch wieder verwandt war das Probelauf-Konzert in der Fado-Metropole Lissabon, wo sich die Sängerin Cristina Branco als eindrucksvolle Schumann- Interpretin erwies. Begleitet von Jazzmusikern sang Branco abwechselnd traditionellen Fado sowie ausgewählte Schumann-Lieder und stellte einen frappierend natürlichen Bezug zwischen der typisch portugiesischen Melancholie und ihrer romantischen Kunstlied-Spielart her.

 

Schumanns Nähe zum Volkslied und seine kunstvolle Einfachheit korrespondierten überraschend schlüssig zum portugiesischen Fado. Und das, obwohl Schumann noch immer gern als typisch deutscher, anderswo schwer verständlicher Komponist gehandelt wird.

 

 

www.schumannfest-duesseldorf.de

 



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