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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Bilder mit Botschaft: 184 mal Südafrika im Foto Von Gerd Korinthenberg, dpa PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 26. Mai 2010 um 06:38 Uhr

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Goch (dpa/lnw) - Natürlich kommt auch «König Fußball» zu seinem Recht: Ein beliebter Kicker und Frauenschwarm Südafrikas schwebt im kraftvollen Schuss fast schwerelos durch die Luft. Das Match vor der stählernen Industriekulisse von Durban könnte auch in Duisburg oder Gelsenkirchen fotografiert sein. Einen umfangreichen Blick auf die allerdings eher politisch und eindrucksvoll künstlerisch engagierte Fotografie des WM-Gastgeberlandes seit den 50er Jahren wirft jetzt eine Ausstellung in Goch.

 

Im Museum der Niederrheinstadt sind vom 30. Mai bis zum 5. September 17 der bedeutendsten Fotografen mit 184 Bildern vertreten, deren Motive den Weg Südafrikas von der rassistischen Apartheid bis heute illustrieren. Zu den älteren und prominenten Foto-Künstlern vom Kap gehören David Goldblatt und Bob Gosani, die das Leben unter der Rassentrennung zeigen. Einen besonderen Stellenwert der Museumsschau in Goch nehmen die Foto-Reportagen für das gerade von schwarzen Südafrikanern vielgelesene Magazin «Drum» ein, das seit Jahrzehnten und bis heute mit seinen meist schwarz-weißen Dokumentar-Aufnahmen die Fotoszene des Landes geprägt hat.

 

Schnell lässt sich die enge Verzahnung von Dokumentation und Kunst als Kennzeichen der Bilder Südafrikas auch an der reichen Auswahl der Ausstellung ablesen: Gerade dies macht einzelne Bilder zu wahren Ikonen der leidvollen südafrikanischen Geschichte. Hierzu gehört - eher hintergründig humorvoll - Bob Gosanis Aufnahme des jungen Nelson Mandela als Boxer von 1957. Dazu zählt auch der beim Aufstand von Soweto 1976 in den Armen eines Mannes sterbende Junge, den Sam Nzima mit dem kühlen Blick des Fotoreporters in ein Bild von biblischem Schmerz umgesetzt hat.

 

Nach dem Sharpeville-Massaker 1960 verladen Polizisten Leichen auf einen Lastwagen. Menschenmassen drängeln sich in einem beeindruckenden Foto-Querformat bei der Massen-Beerdigung unter dürsterem, weiten Wolkenhimmel: Bilder einer Passion auf dem Weg zur Freiheit, die Peter Magubane für immer festgehalten hat. Goldblatt, der sich im Alterswerk auch künstlerischen Motiven widmet, geht zeitlebens mit der Kamera auf die Spur sozialer Spannungen im Land der vielfach ausgebeuteten Bergleute und Arbeitermassen.

 

Während Westafrikas selbstbewusste Porträt-Studiofotografie oder die Lichtbildnerei etwa im gerade unabhängigen Kongo seit den 1960er Jahren oft den Stolz der Bürger in den jungen Staaten abbildet, bleibt Südafrikas Bilderwelt meist melancholisch. Daran ändert das Porträt der noch blutjungen Sängerin Miriam Makeba oder eine stimmungsvolle, von Zigarettenrauch geschwängerte Jazzclubszene nichts. Und auch die 2008 von Jodi Bieber fotografierten Bilder leicht bekleideter und stark übergewichtiger Südafrikanerinnen entsprechen so ganz und gar keinem ästhetischen Ideal.

 

www.museum-goch.de

 



Tags: bilder  südafrikas  foto  goch  weg  abstrakte kunst  
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