| Galerie der Gegenwart so schnell wie möglich wieder öffnen |
|
|
|
| Mittwoch, 26. Mai 2010 um 06:38 Uhr | ||
Hamburg (dpa/lno) - Die Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle soll so schnell wie möglich wieder geöffnet werden. Darauf haben sich am Dienstag Kultursenatorin Karin von Welck (parteilos) und Kunsthallen-Direktor Hubertus Gaßner geeinigt, teilten die Kulturbehörde und die Kunsthalle in einer Presseerklärung mit. «Die Instandsetzung der Brandschutzklappen ist dringlich. Daher wird die Kunsthalle nun prüfen, in welchem Umfang und wie lange die Galerie der Gegenwart während der dringend notwendigen Instandsetzung der Brandschutzklappen geschlossen werden muss», hieß es.
Unabhängig davon würden die Gespräche zwischen dem Vorstand der Kunsthalle und der Kulturbehörde weitergehen, wie das im Wirtschaftsplan der Kunsthalle für 2010 bisher vorgesehene Defizit in Höhe von 200 000 Euro beseitigt werden kann. Die Schließung der Galerie der Gegenwart hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Über die Gründe hatte es einen Streit zwischen der Senatorin und dem Direktor gegeben. Während von Welck Brandschutzgründe angab, hatte Gaßner betont, es handle sich um Einsparmaßnahmen.
Die geplanten Einsparungen von 200 000 Euro gefährden nach Ansicht des Vorsitzenden des Kulturausschusses, Norbert Hackbusch (Die Linke), die Kunsthalle. «Es werden kleine Summen eingespart und dadurch große Schäden angerichtet», sagte Hackbusch am Dienstag. «Das Problem liegt nicht in fehlenden Controlling-Daten oder Geschäftsführern, die nicht rechnen können. Die Wahrheit ist: Die Hamburger Museen sind nicht ausreichend finanziert», sagte der Kulturpolitiker. Deshalb fehlten nicht nur Sonderausstellungen, sondern die Hamburger Museen würden auch nachhaltig geschädigt.
Der Vergleich mit Museen in anderen Städten zeige, dass diese finanziell deutlich besser ausgestattet sind und lasse das Gutachten der Kulturbehörde in einem andern Licht erscheinen. «Die Hamburger Museenlandschaft gerät zunehmend in den Strudel der desaströsen Sparpolitik des Senats», meinte Hackbusch.
|
























































