| Große Schau zur Mecklenburger Moderne in Güstrow |
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| Donnerstag, 27. Mai 2010 um 06:41 Uhr | ||
Güstrow (dpa/mv) - Die künstlerische Moderne in Mecklenburg- Vorpommern mit ihrem Star Ernst Barlach ist Thema einer großen Schau in Güstrow. Von diesem Sonntag (30. Mai) an können sich die Besucher des Forums der Güstrower Barlach-Stiftung auf die Spuren der regionalen Kunstszene begeben. Die Ausstellung «Schönheit pur. Mecklenburg, ein Land für Künstler 1900-1945» zeigt Plastiken, Grafiken und Malereien. Sie dauert bis zum 22. August und ist Teil des Güstrower Barlach-Jahres. Ernst Barlach war vor 100 Jahren dorthin gezogen, die Stadt feiert das Jubiläum mit mehreren Aktionen.
Die Schau zeichnet die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte mecklenburgischer Kunst im Kaiserreich, in der Weimarer Republik und im NS-Staat nach. Nach Angaben der Barlach-Stiftung kamen die Ausstellungsmacher dabei zu der «erstaunlichen Feststellung, dass Mecklenburg sich in diesen Jahren zu einer prosperierenden Kunst- Landschaft entwickelt hat». Fernab der Großstädte und kulturellen Zentren hätten regionale Künstler eigenständige Formen entwickelt. Neben Barlachs Werken, die zur NS-Zeit als «entartet» verunglimpft wurden, gehören zu den in Güstrow ausgestellten Exponaten auch Arbeiten seines Bildhauer-Kollegen Wilhelm Wandschneider.
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